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Die Krankheit macht mir Angst – was tun?

Die Dia­gno­se Krebs ver­än­dert das Leben von Betrof­fe­nen ganz gra­vie­rend. Vie­le brau­chen pro­fes­sio­nel­le Hil­fe, um den Schock zu verarbeiten.

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Die Seele leidet mit
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Krebs­er­kran­kun­gen wir­ken sich oft auch auf die see­li­schen Ver­fas­sung aus. Wie wer­de ich die Behand­lung ver­kraf­ten? Wel­che Neben­wir­kun­gen kom­men auf mich zu? Wird die Krank­heit fort­schrei­ten? Oft ste­hen Unsi­cher­hei­ten und Ängs­te im Vor­der­grund – nicht zuletzt die Angst vor dem Tod.

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Schauen Sie nach vorn
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So schwer es manch­mal sein kann: Suchen Sie nicht nach Grün­den für Ihre Krank­heit, son­dern schau­en Sie nach vorn. Und zie­hen Sie sich nicht in Ihr Schne­cken­haus zurück, son­dern neh­men Sie Kon­takt zu ande­ren auf. Spre­chen Sie mit Ihrer Fami­lie, mit Ver­trau­ten und Freun­den. Suchen Sie Kon­takt zu ande­ren Betrof­fe­nen. Neh­men Sie am sozia­len Leben teil.

Stu­di­en haben gezeigt, dass oft nicht die Krank­heit selbst die Lebens­qua­li­tät am meis­ten beein­träch­tigt, son­dern das Gefühl, allein mit der Krank­heit zu sein. Hier haben Sie die Mög­lich­keit, aktiv ent­ge­gen zu wirken.

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Wie Sie mit Inkontinenz und Impotenz fertig werden
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Man weiß, dass vor allem zwei Sym­pto­me die Lebens­qua­li­tät von Män­nern nach Pro­sta­ta­krebs ein­schrän­ken: Inkon­ti­nenz und Erek­ti­ons­stö­run­gen. Oft sind die Beschwer­den rever­si­bel. In der Zwi­schen­zeit kön­nen Sie sich gegen die Inkon­ti­nenz mit Ein­la­gen behel­fen. In bei­den Fäl­len ist Ihr Uro­lo­ge der ers­te Ansprech­part­ner. Spre­chen Sie mit ihm über Behand­lungs­mög­lich­kei­ten – zum Bei­spiel auch dar­über, wie Sie die Kon­ti­nenz durch Becken­bo­den­trai­ning ver­bes­sern kön­nen. Mehr zum The­ma Part­ner­schaft und Sexua­li­tät nach einer Pro­sta­ta­krebs­be­hand­lung lesen Sie hier.

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Reden Sie offen über Ihre Probleme

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Wenn Sie mit den Krank­heits­fol­gen offen und aktiv umge­hen, wer­den Sie bes­ser damit klar­kom­men. Das haben Stu­di­en gezeigt. Den­ken Sie dabei auch an Psy­cho­the­ra­peu­ten und Psy­cho­on­ko­lo­gen. Oder viel­leicht hilft Ihnen ein Seel­sor­ger. Wer sich pro­fes­sio­nel­le Hil­fe holt, ist nicht psy­chisch krank oder schwach. Im Gegen­teil: Sie bewei­sen damit Stär­ke und die Fähig­keit, Ihrer Krank­heit aktiv zu begeg­nen und sie zu bewältigen.

Nicht jeder schafft es, sich Part­ner, Freun­den und Fami­lie zu öff­nen – gera­de wenn es um The­men wie Inkon­ti­nenz oder Impo­tenz geht, die einem pein­lich sind. Manch einem fällt es dann leich­ter, mit ande­ren Betrof­fe­nen in Kon­takt zu tre­ten. Selbst­hil­fe­grup­pen bie­ten zahl­rei­chen Mög­lich­kei­ten zum Aus­tausch von Erleb­tem, Gefüh­len und auch Wis­sen – egal ob bei einem Tref­fen in Ihrer Nähe, in einem Forum, per Chat oder E-Mail. Allein die Erfah­rung zu machen, dass man mit sei­nen Pro­ble­men nicht allei­ne ist, hat oft schon etwas Heil­sa­mes. Die Kon­takt­da­ten der deut­schen Pro­sta­ta­krebs-Selbst­hil­fe­grup­pen hat der Bun­des­ver­band Pro­sta­ta­krebs Selbst­hil­fe e.V. in einer Daten­bank gesammelt:

Die deut­schen Pro­sta­ta­krebs-Selbst­hil­fe­grup­pen im Überblick

 

Weitere externe Informationen
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Psychologische Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung

von krebsinformationsdienst.de

Bei einer Krebs­er­kran­kung füh­len sich vie­le hilf­los oder nie­der­ge­schla­gen. Wie psy­cho­lo­gi­sche Unter­stüt­zung aus­se­hen kann, wer sie in Anspruch neh­men soll­te und wann die…

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Diagnose Krebs – Hilfe bei seelischen Belastungen

von krebsgesellschaft.de

Die Dia­gno­se Krebs stürzt vie­le Men­schen unwei­ger­lich in eine exis­ten­ti­el­le Kri­se. Was bei der Bewäl­ti­gung see­li­scher Belas­tun­gen hilft.

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Prostatakrebs-Besonderheiten

von krebsgesellschaft.de

Harn­in­kon­ti­nenz ist eine mög­li­che Fol­ge der Pro­sta­ta-Ope­ra­ti­on oder der Strahlentherapie.

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Supportivtherapie

von krebsgesellschaft.de

Krebs­pa­ti­en­ten pro­fi­tie­ren von immer effek­ti­ve­ren The­ra­pie­ver­fah­ren. Aller­dings sind Krebs­the­ra­pi­en häu­fig mit Neben­wir­kun­gen ver­bun­den. Wir infor­mie­ren über häufige…

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Beschwerden bei Krebstherapien und Gegenmaßnahmen

von krebsgesellschaft.de

Fati­gue, Schlaf­stö­run­gen, Ner­ven­schä­den: So wer­den sie mit den Neben­wir­kun­gen von Krebs­the­ra­pi­en fertig.

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Sexualität nach einer Krebserkrankung

von krebsgesellschaft.de

Die Sexua­li­tät kann durch eine Krebs­er­kran­kung tief erschüt­tert wer­den. Erfah­ren Sie, was dahin­ter steckt und was hel­fen kann.

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Vom Umgang mit Angst: Die Zukunft zulassen

von krebsinformationsdienst.de

Dass Krebs Angst macht, ist grund­sätz­lich nor­mal. Hier fin­den Sie wich­ti­ge Tipps zum Umgang mit dem nach­voll­zieh­ba­ren Gefühl.

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Impotenz: Ursachen und Behandlung

von netdoktor.de

Eine Potenz­stö­rung ist für den Mann (und die Frau) mit gro­ßem Lei­dens­druck ver­bun­den. Es kön­nen psy­chi­sche Ursa­chen, aber auch Krank­hei­ten wie eine Gefäß­ver­kal­kung oder ein…

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Leben mit Prostatakrebs und den Folgen

von krebsinformationsdienst.de

Die Dia­gno­se Pro­sta­ta­krebs ist ein Schock. Sowohl die Krank­heit als auch die Behand­lung kön­nen Beschwer­den mit sich brin­gen. EInen Über­blick zum The­ma Leben mit Prostatakrebs…

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Prostatakrebs überstanden – was kommt jetzt?

von krebsgesellschaft.de

Nach erfolg­rei­cher Behand­lung beginnt die Nach­sor­ge. Das soll­ten Sie wissen.

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Psychoonkologie als Fachgebiet

von krebsinformationsdienst.de

Ein Tumor lässt sich meist mit bild­ge­ben­den Ver­fah­ren sicht­bar machen, die Gedan­ken und Gefüh­le eines Krebs­pa­ti­en­ten hin­ge­gen nicht. Eine eige­ne wissenschaftliche…

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12 | Das Leben genießen – jetzt erst recht
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Wer an Krebs erkrankt, soll­te ver­su­chen, den eige­nen Kräf­ten und Erfah­run­gen zu ver­trau­en, und so aktiv wie mög­lich wei­ter­hin am Leben teilzunehmen.

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A | Prostata-Sprechstunde mit Dr. Schiefelbein
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Dr. Schie­fel­bein, Chef­arzt der Mis­si­ons­ärzt­li­chen Kli­nik in Würz­burg, beant­wor­tet die wich­tigs­ten Fra­gen um das The­ma Prostata.

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