Psychologische Hilfe ist für jeden Krebspatienten ratsam“

Die Psy­cho­on­ko­lo­gie hilft Krebs­pa­ti­en­ten, bes­ser mit ihrer Erkran­kung umzu­ge­hen. Der Diplom-Psy­cho­lo­ge Mar­kus Bes­se­ler von der Baye­ri­schen Krebs­ge­sell­schaft erklärt im Inter­view, wie die psy­chi­sche Hil­fe aus­sieht, war­um Män­ner sich oft damit schwer tun und wel­che Rol­le Ange­hö­ri­ge spie­len. Von Ingrid Mül­ler

Herr Besseler, zu Ihnen kommen viele Krebspatienten in die Krebsberatungsstelle. Welche Sorgen, Ängste und Nöte plagen sie am meisten?
Markus Besseler, Diplom-Psychologe bei der Bayerischen Krebsgesellschaft

Mar­kus Bes­se­ler, Diplom-Psy­cho­lo­ge bei der Baye­ri­schen Krebs­ge­sell­schaft e.V.

Eine Krebs­dia­gno­se ist wie ein „Sturz aus der Wirk­lich­keit“, die radi­ka­le Ver­än­de­run­gen im Lebens­all­tag bedeu­tet. Sie wirft exis­ten­zi­el­le Fra­gen auf, wie das Leben jetzt wei­ter ver­läuft, was mit dem Beruf geschieht oder wie es um die finan­zi­el­le Situa­ti­on bestellt ist. Aber auch die End­lich­keit des Lebens schwingt mit. Theo­re­tisch ist es ja jedem Men­schen klar, dass wir alle eines Tages gehen müs­sen, aber eben nur theo­re­tisch. Durch die Krebs­dia­gno­se rückt die eige­ne Sterb­lich­keit ein Stück­chen näher, in der Regel selbst dann, wenn gute Hei­lungs­chan­cen bestehen.

Die allermeisten Krebspatienten fühlen sich seelisch belastet durch die Krebsdiagnose, einige sogar sehr schwer.

Wir wis­sen dass zir­ka 50 Pro­zent der Krebs­pa­ti­en­ten psy­chisch erheb­lich belas­tet sind, aber auch Ange­hö­ri­ge lei­den – das wird oft ver­ges­sen. Man­che von ihnen wol­len sich zudem ihrem nähe­ren Umfeld nicht zumu­ten. So errei­chen sie ein Sta­di­um, in dem pro­fes­sio­nel­le Hil­fe umso  wich­ti­ger wird. Die ande­ren 50 Pro­zent sind eher mode­rat belas­tet. Das heißt, sie kön­nen die Situa­ti­on mit Hil­fe ihres Part­ners oder der Part­ne­rin, der Fami­lie oder Freun­den gut meis­tern.

Wer zum Psychoonkologen geht, hat eine psychische Erkrankung – das glauben viele. Stimmt es?

Nein, das ist ein Vor­ur­teil, das sich lei­der hart­nä­ckig hält. Die meis­ten Krebs­pa­ti­en­ten haben über­haupt kei­ne psy­chi­sche Krank­heit, die ja nach wie vor in der Gesell­schaft mit einem Stig­ma behaf­tet ist. Viel­mehr erge­ben sich der see­li­sche Stress und die Belas­tun­gen aus der Krebs­er­kran­kung selbst. Jeder Mensch wür­de im Fal­le einer Krebs­er­kran­kung so reagie­ren.

Eini­ge haben jedoch schon vor ihrer Krebs­dia­gno­se unter einer Depres­si­on, Angst­stö­rung oder Post­trau­ma­ti­schen Belas­tungs­stö­rung gelit­ten. Und die­se Erkran­kung kann durch die Krebs­krank­heit und der damit ein­her­ge­hen­den zusätz­li­chen Belas­tung erneut aus­bre­chen. Bei ande­ren Men­schen sind die Vor­aus­set­zun­gen für eine see­li­sche Erkran­kung schon ange­legt. Mit der Krebs­er­kran­kung kom­men sie jetzt erst­mals zum Aus­bruch. Frau­en sind in der Regel davon häu­fi­ger betrof­fen als Män­ner.

Gibt es einen Punkt, an dem Sie einem Krebspatienten raten würden: „Suchen Sie sich psychologische Hilfe – es gibt Gesprächsbedarf“?

Ich wür­de sagen, dass psy­cho­lo­gi­sche Unter­stüt­zung für jeden Krebs­pa­ti­en­ten emp­feh­lens­wert ist. Man darf sie einem Men­schen aller­dings nicht auf­zwin­gen, das hal­te ich für den fal­schen Weg. Dass ein Ange­hö­ri­ger oder Freund mit sei­ner Krebs­er­kran­kung nicht gut klar kommt, lässt sich an eini­gen Ver­hal­tens­wei­sen erken­nen. Ich gebe Ihnen eini­ge Bei­spie­le: Wenn er sich zurück­zieht, ver­schließt und für ande­re nicht mehr erreich­bar ist, obwohl er vor­her ein offe­ner und zuge­wand­ter Mensch war, ist psy­cho­on­ko­lo­gi­sche Hil­fe rat­sam. Das Glei­che gilt, wenn er gedank­lich wie­der­holt um das­sel­be kreist, immer wie­der ängst­lich, besorgt und ver­un­si­chert reagiert, Schlaf­stö­run­gen ent­wi­ckelt und die Krebs­er­kran­kung ihn über Wochen und Mona­te nicht mehr zur Ruhe kom­men lässt.

Das wichtigste Werkzeug der Psychoonkologen ist das Gespräch. Wie haben wir uns es vorzustellen?

Zunächst fra­ge ich mich: Was bie­tet mir die Per­son im Gespräch an? Jeder Krebs­pa­ti­ent darf sagen, wie er sich fühlt, wovor er Angst hat und was ihm unter den Nägeln brennt. Vie­len fällt es leich­ter, mit einem Pro­fi dar­über zu reden, der ihnen nicht so nahe steht wie der eige­ne Part­ner oder die Part­ne­rin. Wir geben Betrof­fe­nen Zeit, hören zu, stel­len Fra­gen und ergrün­den, wie wir ihm indi­vi­du­ell hel­fen kön­nen. Dann zei­gen wir ihm ver­schie­de­ne Wege auf.

Vie­le Pati­en­ten tra­gen übri­gens die Lösung für die Pro­ble­me schon in sich. Aber durch die Schock­star­re nach der Krebs­dia­gno­se und die läh­men­de Angst ist der Zugang zu sich selbst oft blo­ckiert. Wir ver­su­chen, die­se Bar­rie­re durch offen Fra­gen einer­seits und das Ein­ge­hen auf die indi­vi­du­el­le Situa­ti­on ande­rer­seits auf­zu­lö­sen. So wol­len wir dem Betrof­fe­nen sei­ne Hand­lungs­fä­hig­keit zurück­ge­ben.

Was tun Psychoonkologen darüber hinaus für einen Krebspatienten?

Wir ver­mit­teln ihm qua­li­täts­ge­si­cher­te Infor­ma­tio­nen über sei­ne Krank­heit und geben bewähr­te Emp­feh­lun­gen wei­ter, zum Bei­spiel, wor­auf er im Gespräch mit dem Arzt ach­ten soll. Unse­re Tipps  stel­len aller­dings kei­ne Patent­re­zep­te dar. Lösun­gen gibt es näm­lich vie­le. Wich­tig ist, dass sie indi­vi­du­ell zu einem Krebs­pa­ti­en­ten pas­sen. So soll­ten Pati­en­ten bei­spiels­wei­se zum Arzt­be­such immer eine ver­trau­te Per­son mit­neh­men, denn vier Ohren hören mehr als zwei. Sie sol­len sich trau­en, nach­zu­fra­gen oder eine Zweit­mei­nung ein­zu­ho­len. Dies ist kei­nes­wegs ein Zei­chen von Miss­trau­en gegen­über dem behan­deln­den Arzt, wie vie­le glau­ben, son­dern schafft Sicher­heit.

Auch Infor­ma­tio­nen zur Ernäh­rung, Ent­span­nung, zum Sport und zu kom­ple­men­tä­ren Behand­lun­gen geben wir ihm an die Hand. Krebs­pa­ti­en­ten ler­nen so, dass sie  sel­ber etwas für sich tun kön­nen. Dann füh­len sie sich nicht mehr ganz so aus­ge­lie­fert und ohn­mäch­tig. Für eini­ge  ist außer­dem die Selbst­hil­fe eine gute Mög­lich­keit, weil sie dort erle­ben, dass sie mit ihren Pro­ble­men nicht allei­ne sind.

Und wenn das Reden und Alltagstipps nicht genügen?

In sol­chen Fäl­len ist es wich­tig, zunächst dia­gnos­tisch abzu­klä­ren, ob womög­lich eine zusätz­li­che psy­chi­sche Erkran­kung vor­lie­gen könn­te. Soll­te dies der Fall sein, bedarf es unter Umstän­den einer beglei­ten­den Behand­lung mit Medi­ka­men­ten. Eine  medi­ka­men­tö­se The­ra­pie ist aber auch bei extre­men All­tags­be­las­tun­gen sinn­voll, etwa wenn die Gedan­ken einen gefan­gen hal­ten, man über län­ge­re Zeit­räu­me nachts nicht schla­fen kann oder sich immer wie­der aus­ge­spro­chen nie­der­ge­schla­gen und antriebs­los fühlt. Wir sind dann bei der Suche nach einem geeig­ne­ten Arzt behilf­lich, da wir selbst kei­ne Medi­ka­men­te ver­schrei­ben.

Psychoonkologen können zwar helfen, aber keine Krebskrankheit heilen.

Stimmt, da sind unse­re Mög­lich­kei­ten in der Tat begrenzt. Aber wir kön­nen Krebs­pa­ti­en­ten zu mehr Lebens­qua­li­tät und einem acht­sa­me­ren Umgang mit sich selbst und der Erkran­kung ver­hel­fen. Ziel ist es immer, den Lebens­all­tag von Betrof­fe­nen zu ver­bes­sern. Aber auch dann, wenn ein Mensch den eige­nen Tod the­ma­ti­siert, weil die Krebs­er­kran­kung bereits fort­ge­schrit­ten ist, kön­nen wir ihm hel­fen. Ich kann ihn zum Bei­spiel dabei unter­stüt­zen, das Anneh­men und Los­las­sen zu ler­nen. Wir ermu­ti­gen ihn zum Bei­spiel dazu, sei­ne Gedan­ken auf­zu­schrei­ben, den Moment zu leben, Din­ge zu erle­di­gen, die für ihn wich­tig sind – vor allem auch Sachen, die er sich bis dato auf­ge­spart hat.

Eine Krebserkrankung betrifft meist die gesamte Familie. Wie wichtig ist es, auch Angehörige einzubeziehen?

Sehr wich­tig! Die Krebs­er­kran­kung betrifft sie ja eben­falls, wenn auch nur indi­rekt. Aber sie füh­len immer mit. Manch­mal lei­den Ange­hö­ri­ge sogar stär­ker als der Krebs­pa­ti­ent selbst. Vie­le stel­len sich in die zwei­te Rei­he, neh­men ihre eige­nen Nöte nicht ernst und gera­ten schließ­lich an ihre Gren­zen. Auch Ange­hö­ri­ge brau­chen also Hil­fe.

Was können Angehörige einem Krebspatienten Gutes tun, was sollten sie besser lassen?

Aus mei­ner Sicht gibt es kein Patent­re­zept für den Umgang mit einem Krebs­pa­ti­en­ten, weil jeder Mensch anders ist. Aber eini­ge Din­ge sind doch für fast alle gül­tig: Ange­hö­ri­ge soll­ten nie­mals ohne Rück­spra­che mit ihrem krebs­kran­ken Part­ner han­deln und auch nichts ohne sein Wis­sen ent­schei­den. Die­se Über­für­sorg­lich­keit, die viel­leicht gut gemeint ist, ent­mün­digt einen Men­schen. Sie ist mit­un­ter eher ein Zei­chen dafür, dass der Ange­hö­ri­ge den weit­aus grö­ße­ren Lei­dens­druck hat.

In einer Kri­sen­si­tua­ti­on spielt zudem immer die Dyna­mik der Bezie­hung eine Rol­le. War die Part­ner­schaft schon vor der Krebs­er­kran­kung brü­chig, wird sie meist danach nicht bes­ser. Umge­kehrt kann eine intak­te Bezie­hung durch die Krebs­er­kran­kung sogar noch inten­si­ver wer­den und mehr Nähe brin­gen. Wich­tig ist immer, dass ein Krebs­pa­ti­ent mal mehr, mal weni­ger Hil­fe und Zuwen­dung braucht. Und die­se Bedürf­nis­se gilt es, von Tag zu Tag neu her­aus­zu­fin­den.

Vor allem Männer tun sich oft mit einem Besuch beim „Seelendoktor“ schwer oder lehnen ihn gänzlich ab – warum?

Ich ver­mu­te, dass es mit der Ent­wick­lungs­ge­schich­te des  Man­nes als sol­cher zu tun hat. Er begreift sich immer noch als „Ein­zel­kämp­fer, Jäger und Samm­ler“, der uner­schüt­ter­lich, stark und immer agil ist und mit Krank­hei­ten nichts am Hut hat. Dahin­ter ver­birgt sich ein archai­sches Ver­ständ­nis vom Mann-Sein, das bis in unse­re heu­ti­ge Zeit hin­ein wirkt. Bekannt ist gleich­falls, dass Frau­en eine höhe­re sozia­le Kom­pe­tenz und  Fähig­keit zuge­stan­den wird, über emo­tio­na­le Din­ge  unbe­fan­ge­ner und offe­ner reden zu kön­nen. Ein Mann mit Pro­sta­ta­krebs sag­te ein­mal zu mir: ‚Ich muss­te erst ein­mal krank wer­den, um über mich und mei­ne Emp­fin­dun­gen reden zu kön­nen. Für die­se Erfah­rung bin ich heu­te dank­bar, auch wenn ich dafür nicht zwangs­läu­fig hät­te erkran­ken müs­sen‘.

Dann sind Frauen also in Ihrer Krebsberatungsstelle in der Überzahl.

So ist es. Wir haben Anfra­gen von unge­fähr 70 Pro­zent Frau­en und etwa 30 Pro­zent Män­ner. Vie­le Män­ner, vor allem der älte­ren Genera­ti­on, kom­men zunächst nur gemein­sam mit ihren Frau­en, weil die­se den Ter­min aus­ge­macht haben. Erst spä­ter trau­en sich dann man­che allei­ne zu uns. Bei der Prä­ven­ti­on ist es übri­gens ähn­lich. Män­ner tra­gen meist weni­ger Für­sor­ge für sich selbst als Frau­en das tun.

Wir über­le­gen uns natür­lich auch, mit wel­chem Ange­bot wir Män­ner bes­ser errei­chen kön­nen, zum Bei­spiel mit Events wie einer Ruder­re­gat­ta. Ich habe aber die Hoff­nung, dass die jün­ge­re Män­ner­ge­nera­ti­on da anders her­an­geht. Dafür gibt es schon vor­sich­ti­ge Hin­wei­se. Sie sind auf­ge­schlos­se­ner und haben weni­ger Pro­ble­me mit Besu­chen beim Arzt oder Psy­cho­lo­gen.

Die Psychoonkologie hat einige positive Effekte für Krebskranke. Welche sind das genau?

Krebs­pa­ti­en­ten gewin­nen mehr inne­re Stär­ke und Selbst­si­cher­heit, kom­men aus ihrer pas­si­ven Rol­le her­aus und wer­den wie­der hand­lungs­fä­hig. Vie­le emp­fin­den es ja so, als wären sie nicht mehr Herr über ihren Kör­per, All­tag und ihr Leben. Außer­dem kön­nen sie anschlie­ßend bes­ser mit ihren Ängs­ten und Unsi­cher­hei­ten umge­hen. Ablen­kung und Ver­drän­gung, etwa ein Buch zu lesen oder sich einer Auf­ga­be zu wid­men, sind übri­gens wich­ti­ge Stra­te­gi­en dabei. Wer sich see­lisch hel­fen lässt, kommt auch schnel­ler wie­der in den Beruf und die Nor­ma­li­tät zurück, ist wie­der aktiv  im Leben und fühlt sich zuge­hö­rig. Ins­ge­samt wür­de ich sagen, dass die Lebens­qua­li­tät durch psy­cho­on­ko­lo­gi­sche Maß­nah­men erheb­lich steigt.

Die Warteliste bei Psychotherapeuten  und Psychiatern mit psychoonkologischer Zusatzqualifikation ist lang in Deutschland. Wo und wie finden Krebspatienten schnell  Unterstützung?

Zunächst ein­mal ist der Begriff Psy­cho­on­ko­lo­gie nicht geschützt. Jeder, der hier­zu eine qua­li­fi­zier­te, an Leit­li­ni­en ori­en­tier­te und von der Deut­schen Krebs­ge­sell­schaft akkre­di­tier­te Wei­ter­bil­dung  absol­viert hat, darf sich so nen­nen. Das kön­nen Ärz­te, Psy­cho­lo­gen, appro­bier­te Psy­cho­the­ra­peu­ten,  aber auch Sozi­al­ar­bei­ter und Seel­sor­ger sein. Es ist in der Tat so, dass es bei nie­der­ge­las­se­nen Kol­le­gen mit­un­ter lan­ge War­te­zei­ten gibt. Dies stellt ein grund­sätz­li­ches Pro­blem in unse­rem Gesund­heits­sys­tem dar. Aber wie schon gesagt: Nicht jeder Krebs­pa­ti­ent braucht  einen Psych­ia­ter oder Psy­cho­the­ra­peu­ten.

Zer­ti­fi­zier­te Krebs­zen­tren und Reha­kli­ni­ken bie­ten unmit­tel­bar psy­cho­on­ko­lo­gi­sche Unter­stüt­zung an. Aber auch die Krebs­be­ra­tungs­stel­len, die es in allen Bun­des­län­dern gibt, sind ers­te Ansprech­part­ner. Wir stel­len neben einer aus­führ­li­chen Bera­tung ein nied­rig­schwel­li­ges Ange­bot zur Ver­fü­gung, zum Bei­spiel durch qua­li­täts­ge­si­cher­te Infor­ma­tio­nen, zusätz­li­che Kur­se, Grup­pen und Vor­trä­ge. Wer das direk­te Gespräch vor Ort sucht, bekommt einen Ter­min meist schon inner­halb einer Woche. Alle Bera­tun­gen sind kos­ten­los, und sie brau­chen dafür kei­nen Befund oder eine Über­wei­sung vom Arzt. Vie­le stel­len dann fest, dass ein Besuch beim Psy­cho­lo­gen gar nicht so schlimm ist.

Das Inter­view führ­te Ingrid Mül­ler.

Bayerische Krebsgesellschaft e.V. – alle Infos
Die Baye­ri­sche Krebs­ge­sell­schaft e.V. (BKG) und die Pro­sta­ta Hil­fe Deutsch­land (PHD) arbei­ten in der Auf­klä­rung über Pro­sta­ta­krebs eng zusam­men. Ziel der Koope­ra­ti­on ist es, drän­gen­de Fra­gen von erkrank­ten Män­nern und deren Ange­hö­ri­gen leicht ver­ständ­lich, seri­ös und mög­lichst umfas­send zu beant­wor­ten.

Datum: 23.4.2019

Ratgeber der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V.

Auf der Web­site der Baye­ri­schen Krebs­ge­sell­schaft e.V. fin­den Krebs­pa­ti­en­ten Rat­ge­ber zu ver­schie­dens­ten The­men zum Bestel­len oder als PDF-Down­load: Psy­cho­on­ko­lo­gie, Ange­hö­ri­ge, Sport oder Ernäh­rung.

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