Inkontinenz bei Prostatakrebs

Mit Inkon­ti­nenz haben vie­le Män­ner mit Pro­sta­ta­krebs zu kämp­fen, vor allem nach einer Ope­ra­ti­on und Strah­len­the­ra­pie. Alle Behand­lun­gen bei Inkon­ti­nenz im Über­blick! Von Ingrid Mül­ler

Die Inkon­ti­nenz, aber auch die Erek­ti­le Dys­funk­ti­on sind die bei­den Sym­pto­me, die Män­ner mit Pro­sta­ta­krebs am meis­ten zuset­zen. Aus Umfra­gen wis­sen Ärz­te, dass die Inkon­ti­nenz den All­tag, Beruf und die Lebens­qua­li­tät der Män­ner erheb­lich beein­träch­tigt. Die Ursa­che der Inkon­ti­nenz und des unfrei­wil­li­gen Harn­ver­lus­tes sind ist die Ope­ra­ti­on (radi­ka­le Pro­sta­tek­to­mie), aber auch die Strah­len­the­ra­pie.

Wie entsteht die Inkontinenz?

Der Ope­ra­teur ent­fernt neben der Pro­sta­ta auch Tei­le der Harn­röh­re und des Harn­bla­sen­schließ­mus­kels. Er befin­det sich am Bla­sen­aus­gang und ist für das Öff­nen und Schlie­ßen der Harn­bla­se zustän­dig. Ist der Schließ­mus­kel geschwächt, ent­fällt der Druck, der von außen auf die Harn­röh­re ein­wirkt – sie schließt nicht mehr rich­tig. Der Grund für die Mit­ent­fer­nung ist die Lage der Pro­sta­ta: Sie umschließt den obe­ren Teil der Harn­röh­re und Tei­le des Schließ­mus­kels. Der zwei­te Harn­röh­ren­schließ­mus­kel unter­halb der Pro­sta­ta ver­bleibt jedoch – und die­ser lässt sich gezielt trai­nie­ren!

Die Strah­len­the­ra­pie kann das Gewe­be der Bla­se und des Schließ­mus­kel­sys­tems soweit ver­än­dern, dass Sie das Was­ser­las­sen behin­dern. Anfangs ent­zün­det sich das Gewe­be, spä­ter kann es ver­nar­ben und die Bla­sen­funk­ti­on stö­ren.

Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz

Es gibt ver­schie­de­ne For­men der Inkon­ti­nenz. Die meis­ten Män­ner lei­den nach einer Ope­ra­ti­on oder Bestrah­lung unter einer Belas­tungs­in­kon­ti­nenz. Bei kör­per­li­cher Anstren­gung, dem Tra­gen schwe­rer Las­ten oder beim Hus­ten und Nie­sen geht unge­wollt Urin ab. Dabei nimmt der Druck auf den Bauch­raum und die Harn­bla­se zu. Ist jetzt kein intak­ter Bla­sen­schließ­mus­kel vor­han­den, ist der Uri­n­ab­gang nicht auf­zu­hal­ten. Sel­te­ner ist die Dran­gin­kon­ti­nenz. Betrof­fe­ne ver­spü­ren einen hef­ti­gen Harn­drang, obwohl die Bla­se kaum gefüllt ist. Die­ser setzt häu­fig und sehr plötz­lich ein. Der Urin­ver­lust lässt sich dann nicht mehr kon­trol­lie­ren.

Dass die Inkon­ti­nenz bei Män­nern nach einer Pro­sta­ta­krebs­be­hand­lung kei­ne Sel­ten­heit ist, zei­gen fol­gen­de Zah­len:

Operation und Inkontinenz: Zahlen
  • Nach dem Zie­hen des Bla­sen­ka­the­ters haben die meis­ten Män­ner Schwie­rig­kei­ten, den Urin zu hal­ten. In der Mehr­zahl der Fäl­le bes­sert sich die Inkon­ti­nenz inner­halb der ers­ten Wochen oder Mona­te nach der radi­ka­len Pro­sta­tek­to­mie.
  • Drei Mona­te nach der Op hat noch etwa jeder zwei­te Mann mit Inkon­ti­nenz zu tun.
  • 18 Mona­te nach der Ope­ra­ti­on erle­ben 4 bis 21 von 100 Män­nern gele­gent­lich einen unkon­trol­lier­ten Harn­ab­gang, etwa beim Hus­ten oder Nie­sen. Dabei wirkt enor­mer Druck auf die Harn­bla­se ein.
  • Fünf Jah­re nach der Ope­ra­ti­on benö­ti­gen noch 28 von 100 Män­nern Hilfs­mit­tel gegen ihre Inkon­ti­nenz.
  • Bis zu 7 von 100 Män­nern lei­den dau­er­haft unter der Inkon­ti­nenz.
Strahlentherapie und Inkontinenz: Zahlen
  • Wäh­rend der Bestrah­lung haben vie­le Män­ner Bla­sen­pro­ble­me: Bis zu 40 von 100 Män­nern ver­spü­ren einen ver­stärk­ten Harn­drang, weil sich die Schleim­haut in der Bla­se oder Harn­röh­re ent­zün­det.
  • Bis zu 7 von 100 Män­nern erle­ben nach der Bestrah­lung dau­er­haft einen unkon­trol­lier­ten Harn­ab­gang. Die Inkon­ti­nenz ist unter­schied­lich stark aus­ge­prägt – von gele­gent­li­chem Harn­ab­gang, etwa bei Nie­sen oder Hus­ten, bis hin zu dau­er­haf­ter Inkon­ti­nenz.

Bei den meis­ten Män­nern bes­sert sich die Inkon­ti­nenz im Lau­fe der Zeit – nicht bei allen ver­schwin­det sie wie­der ganz. Die Behand­lung der Inkon­ti­nenz ist ein Schwer­punkt in der Reha (Anschluss­heil­be­hand­lung, AHB). Es gibt ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten der Inkon­ti­nenz-The­ra­pie – ein Über­blick!

Hilfsmittel bei Inkontinenz

Apo­the­ken, Sani­täts­häu­ser, Dro­ge­ri­en oder der Inter­net­ver­sand­han­del bie­ten heu­te eine Rei­he von Hilfs­mit­teln für die Inkon­ti­nenz, die Sicher­heit gewäh­ren und unan­ge­neh­me Momen­te ver­mei­den hel­fen. Ver­wen­den Sie Vor- und Ein­la­gen, die den Harn auf­fan­gen und auf­sau­gen. So kön­nen Sie sich im All­tag frei­er und ohne Scham bewe­gen. Auch wenn es wohl den meis­ten Män­nern anfangs selt­sam erschei­nen mag, zumin­dest zeit­wei­se „wie ein Baby“ Win­deln zu tra­gen – Mann kann sich dar­an gewöh­nen! Und es ist alle­mal bes­ser, als stän­dig pein­li­che und damit stres­si­ge Situa­tio­nen im All­tag befürch­ten zu müs­sen oder gar zu erle­ben. Dann kön­nen Sie sich sorg­los aus dem Haus trau­en.

Je nach Stär­ke der Inkon­ti­nenz gibt es die Hilfs­mit­tel in ver­schie­de­nen Grö­ßen und mit unter­schied­li­cher Saug­kraft. Ein gutes Inkon­ti­nenz­pro­dukt soll­te:

  • unan­ge­neh­me Gerü­che gut ein­schlie­ßen
  • Aus­schei­dun­gen sicher auf­neh­men
  • geräusch­arm, optisch unauf­fäl­lig und haut­freund­lich sein
  • ein­fach zu hand­ha­ben sein

Klei­ne Inkon­ti­nenz­ein­la­gen genü­gen bei leich­ter Inkon­ti­nenz. Für eine stär­ke­re Inkon­ti­nenz sind dage­gen Inkon­ti­nenz-Slips bes­ser geeig­net. Sie haben noch ande­re mehr oder weni­ger unat­trak­ti­ve Namen: Win­del-Slip, Inkon­ti­nenz-Pants oder Win­del­ho­sen. Inkon­ti­nenz­hil­fen gibt es als Ein­weg- oder Mehr­weg­pro­duk­te.

Las­sen Sie sich von Ihrem Uro­lo­gen oder einem Spe­zia­lis­ten im Kran­ken­haus bera­ten, wel­ches Hilfs­mit­tel für Sie geeig­net ist. Die Kran­ken­kas­sen über­neh­men den Haupt­an­teil der Kos­ten. Sie müs­sen jedoch die gesetz­lich fest­ge­leg­ten Zuzah­lun­gen leis­ten – min­des­tens fünf, höchs­tens zehn Euro pro Rezept.

Beckenbodentraining gegen die Inkontinenz!

Phy­sio­the­ra­peu­ten set­zen heu­te das Becken­bo­den­trai­ning als sehr wirk­sa­me Behand­lung der Inkon­ti­nenz ein. Es ist spe­zi­ell auf Män­ner zuge­schnit­ten, heißt auch phy­sio­the­ra­peu­ti­sches Kon­ti­nenz­trai­ning und ist Teil der Reha­maß­nah­men. Das Becken­bo­den­trai­ning zielt vor allem dar­auf ab, das ver­blie­be­ne Schließ­mus­kel­sys­tem der Harn­röh­re zu stär­ken und auf Vor­der­mann zu brin­gen! Mit der Zeit soll Harn­röh­ren­schließ­mus­kel die Funk­ti­on des teil­wei­se ent­fern­ten Mus­kels über­neh­men. Sie ler­nen dabei, die Becken­bo­den­mus­keln aktiv anzu­span­nen und wie­der zu lockern – so kräf­ti­gen Sie die Mus­keln mit der Zeit.

Was ist der Beckenboden und wo befindet er sich?

Der Becken­bo­den ist ein Mus­kel, den Sie weder spü­ren noch sehen. Er lässt sich aber trai­nie­ren wie Mus­keln an den Armen, Bei­nen oder dem Bauch. Vie­le Män­ner (wie auch Frau­en) wis­sen nicht, dass es ihn über­haupt gibt und wo er sich befin­det. Der Becken­bo­den ist eine Mus­kel­plat­te, die den Bauch­raum und die Orga­ne im Becken von unten her abschließt. An den Sei­ten ist er nach oben gebo­gen. Optisch kön­nen Sie sich den Becken­bo­den wie eine „Hän­ge­mat­te“ im Bauch­raum vor­stel­len. Die Mus­keln rei­chen vom Scham­bein­kno­chen bis zum Kreuz- und Steiß­bein. Bei Män­nern gibt es Öff­nun­gen im Becken­bo­den für die Harn­röh­re und den Darm. Auch der Damm gehört übri­gens zum Becken­bo­den.

  • Begin­nen Sie zeit­nah nach der Ope­ra­ti­on mit dem Becken­bo­den­trai­ning, aber legen Sie auch nicht zu inten­siv los, um die Wund­hei­lung nicht zu beein­träch­ti­gen.
  • Anfangs trai­nie­ren Sie lang­sam mit „hal­ber Kraft“, dann stei­gern Sie die Inten­si­tät in der zwei­ten Zeit­pha­se all­mäh­lich.
  • Wich­tig: Kei­ne Übung darf Schmer­zen ver­ur­sa­chen!

Bis sich ers­te Erfol­ge durch das Becken­bo­den­trai­ning ein­stel­len, brau­chen Sie jedoch ein wenig Geduld und müs­sen regel­mä­ßig üben. Aber nach eini­gen Wochen oder Mona­ten Becken­bo­den­gym­nas­tik bes­sert sich die Inkon­ti­nenz bei den meis­ten Män­nern.

Biofeedback gegen Inkontinenz

Das Bio­feed­back ist eine Metho­de, bei der Sie den Erfolg Ihres Trai­nings wider­ge­spie­gelt bekom­men, zum Bei­spiel optisch über den Com­pu­ter. Sie erhal­ten also eine Rück­mel­dung, wie gut Sie Ihre Mus­keln an- und ent­span­nen. So bekom­men Sie ein noch bes­se­res Gefühl für das Trai­ning und Ihren Becken­bo­den. Außer­dem über- und unter­for­dern Sie Ihre Mus­keln nicht. Bio­feed­back kann die Wirk­sam­keit eines Becken­bo­den­trai­nings unter­stüt­zen. Die Metho­de arbei­tet mit einem klei­nen Sen­sor, der sich im Anal­ka­nal befin­det und die Span­nung des Becken­bo­dens misst. Es gibt Bio­feed­back­ge­rä­te für daheim und Sie kön­nen auch zuhau­se üben.

Elektrostimulation und Magnetfeldstimulation

Die Elek­tro- und Magnet­feld­sti­mu­la­ti­on zäh­len zu den phy­si­ka­li­schen The­ra­pi­en. Sie kön­nen die Inkon­ti­nenz even­tu­ell eben­falls ver­bes­sern. Dabei sti­mu­lie­ren fei­ne elek­tri­sche Impul­se oder Magnet­fel­der die Ner­ven, wel­che die Harn­bla­se und deren Ver­schluss­me­cha­nis­men steu­ern. Wenn die Ner­ven wie­der nor­mal funk­tio­nie­ren, bes­sert sich auch die Inkon­ti­nenz.

Inkontinenz mit Medikamenten behandeln

Der Wirk­stoff Dulo­xe­tin wirkt spe­zi­ell gegen Belas­tungs­in­kon­ti­nenz. Er gehört zu den soge­nann­ten Sero­to­nin-Nor­ad­re­na­lin-Wie­der­auf­nah­me­hem­mern und ist eigent­lich ein Anti­de­pres­si­vum. Für Män­ner mit Inkon­ti­nenz besitzt der Wirk­stoff jedoch kei­ne Zulas­sung (nur für Frau­en). Ärz­te kön­nen das Medi­ka­ment jedoch „Off Label“ ver­schrei­ben. Aller­dings besitzt das Medi­ka­ment nicht uner­heb­li­che Neben­wir­kun­gen, wes­halb Ärz­te den Ein­satz kon­tro­vers dis­ku­tie­ren.

Bei einer Dran­gin­kon­ti­nenz hel­fen Medi­ka­men­te wel­che die Bla­sen­funk­ti­on sta­bi­li­sie­ren und die Beschwer­den lin­dern. Wirk­sam sind Arz­nei­en aus der Wirk­stoff­grup­pe der Anti­cho­liner­gi­ka.

Operation bei Inkontinenz: Künstlicher Schließmuskel

Bei schwe­rer Inkon­ti­nenz, die län­ger als ein Jahr besteht, und wenn ande­re Behand­lun­gen aus­ge­schöpft sind, hilft wie­der­um ein ope­ra­ti­ver Ein­griff.

Eine Mög­lich­keit ist Ein­pflan­zen eines künst­li­chen Schließ­mus­kels (Sphink­ter). Er besteht aus einer klei­nen Pum­pe, einem Flüs­sig­keits­re­ser­voir und einer Man­schet­te.

Künstlicher Schließmuskel – so läuft die OP!
  • Die Man­schet­te wickelt der Arzt um die Harn­röh­re. Sie ent­hält Flüs­sig­keit, die sich aus­dehnt und so die Harn­röh­re ver­engt.
  • Die Man­schet­te ist mit einer Pum­pe ver­bun­den, die der Arzt in den Hoden­sack ein­pflanzt.
  • Das Reser­voir mit Flüs­sig­keit implan­tier­te er im Bauch­raum neben der Harn­bla­se.
  • Soll sich die Bla­se lee­ren, betä­ti­gen Sie die Pum­pe im Hoden­sack. Die Flüs­sig­keit aus der Man­schet­te ent­weicht, gelangt in das Reser­voir und die Blo­cka­de der Harn­röh­re ist auf­ge­ho­ben – der Urin kann abflie­ßen.
  • Die Man­schet­te füllt sich dann auto­ma­tisch wie­der und ver­schließt die Harn­röh­re.

Den meis­ten gelingt es, ihre Bla­sen­funk­ti­on auf die­se Wei­se wie­der voll­stän­dig zu kon­trol­lie­ren – Sie müs­sen jedoch ein wenig manu­el­les Geschick dafür mit­brin­gen.

Minimal-invasive Op: Schlingen, Kissen und Ballons

Dane­ben gibt es ver­schie­de­ne mini­mal-inva­si­ve Metho­den, die eben­falls bei Belas­tungs­in­kon­ti­nenz hel­fen. Ärz­te implan­tie­ren ver­schie­de­ne Schlin­gen­sys­te­me, Kis­sen oder Bal­lons. Sie drü­cken ent­we­der die Harn­röh­re zusam­men und ver­hin­dern so den unkon­trol­lier­ten Harn­ab­gang. Oder sie brin­gen die Harn­röh­re wie­der in die rich­ti­ge Posi­ti­on und sta­bi­li­sie­ren sie. Aller­dings muss der Schließ­mus­kel der Bla­se noch eine Rest­funk­ti­on besit­zen.

Die Inkon­ti­nenz lässt sich gut behan­deln oder bes­ser sich mit der Zeit von selbst. Bespre­chen Sie immer mit Ihrem behan­deln­den Arzt, ob und wel­che Behand­lun bei Inkon­ti­nenz für Sie in Fra­ge kommt!

Quellen
  • Pati­en­ten­leit­li­nie Pro­sta­ta­krebs: https://www.krebshilfe.de/fileadmin/Downloads/PDFs/Leitlinien/PLL_Prostatakrebs_1_WEB_180528.pdf
  • Deut­sche Krebs­hil­fe Blaue Rat­ge­ber „Pro­sta­ta­krebs“, https://www.krebshilfe.de/fileadmin/Downloads/PDFs/Blaue_Ratgeber/017_0116.pdf
  • Insti­tut für Qua­li­tät und Wirt­schaft­lich­keit im Gesund­heits­we­sen (IQWIG), www.gesundheitsinformation.de (Abruf: 26.10.2018)
  • LMU Mün­chen, http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Urologische-Klinik-und-Poliklinik/de/patienteninformation/inkontinenz_mann/index.html
  • https://www.urologielehrbuch.de/harninkontinenz_mann.html

Datum: 28.10.2018

Prostatakrebs: Lebensqualität hängt auch vom Stadium ab (c) pixels2013/Pixabay.com

Diagnose Prostatakrebs: Wie das Stadium die Lebensqualität prägt

Das Sta­di­um, in dem Ärz­te einen Pro­sta­ta­krebs ent­de­cken, hat Aus­wir­kun­gen auf vie­le Facet­ten des Lebens: Das Selbst­be­wusst­sein lei­det und vie­le füh­len sich nicht mehr „wie ein rich­ti­ger Mann“.

Aktive Überwachung: viele Männer steigen aus (c) ikostudio/Adobe Stock

Aktive Überwachung bei Prostatakrebs – viele brechen sie ab

Akti­ve Über­wa­chung bedeu­tet, einen Pro­sta­ta­krebs zunächst nur zu kon­trol­lie­ren. Doch mehr als 40 Pro­zent der Män­ner bre­chen die active sur­veil­lan­ce ab, ergab eine Stu­die. Aber war­um?

Kastrationsresistenter Prostatakrebs - diese Medikamente helfen (c) sebra/Adobe Stock

Kastrationsresistenter Prostatakrebs – was hilft?

Kas­tra­ti­ons­re­sis­ten­ter Pro­sta­ta­krebs bedeu­tet, dass der Hor­mon­ent­zug nicht mehr wirkt. Die Krebs­zel­len sind unemp­find­lich gewor­den und ver­meh­ren sich auch ohne Tes­to­ste­ron. Alle Behand­lun­gen im Über­blick.

Lokal begrenzter Prostatakrebs ist unterschiedlich bösartig (c) artegorov3@gmail.com/Adobe Stock

Lokal begrenzter Prostatakrebs – wie bösartig ist er?

Ein lokal begrenz­ter Pro­sta­ta­krebs kann unter­schied­lich gefähr­lich sein. Tumo­ren kön­nen ein nied­ri­ges, mitt­le­res oder hohes Risi­ko haben, dass sie vor­an­schrei­ten. Lesen Sie, wie wor­an sich die Bös­ar­tig­keit able­sen lässt.

Wissen über Prostatakrebs: Viele Männer tappen im Dunkeln (c) lukasbieri/Pixabay.com

Prostatakrebs: Viele Männer wissen nicht genug

Um das Wis­sen über Pro­sta­ta­krebs ist es bei vie­len Män­nern nicht zu Bes­ten bestellt. Vie­le tap­pen im Dun­keln, beson­ders wenn es um die The­ra­pie­ent­schei­dung geht, ergab eine neue Stu­die.

Chemotherapie bei Prostatakrebs: Nur bei fortgeschrittenen Tumoren (c) Anna Jurkovska/Adobe Stock

Chemotherapie bei Prostatakrebs – für wen?

Eine Che­mo­the­ra­pie set­zen Ärz­te bei vie­len Krebs­ar­ten ein, auch bei Pro­sta­ta­krebs. Lesen Sie, wel­chen Män­nern sie hilft, wie sie abläuft und wie sich die Neben­wir­kun­gen in Schach hal­ten las­sen.

Radikale Prostatektomie: Wer profitiert von der Operation, wer weniger? (c) JC Gellidon/Unsplash.com

Prostatakrebs – Operation bringt Lebensjahre, aber nicht jedem

Die Ope­ra­ti­on ist eine wich­ti­ge The­ra­pie­mög­lich­keit bei Pro­sta­ta­krebs, das beob­ach­ten­de Abwar­ten auch. Wel­cher Mann von der radi­ka­len Pro­sta­tek­to­mie beson­ders pro­fi­tiert, zeigt eine neue Stu­die.

Erek­ti­le Dys­funk­ti­on – das hilft!

Impo­tenz nach Pro­sta­ta­krebs – die­se Behand­lun­gen hel­fen!

Reha nach Pro­sta­ta­krebs

Eine Reha soll Sie wie­der fit für den All­tag und Beruf nach Pro­sta­ta­krebs machen!

Pro­sta­ta­krebs und Psy­che

Prostatakrebs verlangt der männlichen Psyche einiges ab! (c) kalhh/Pixabay.com

Pro­sta­ta­krebs ver­langt der männ­li­chen Psy­che eini­ges ab!

Sie suchen weitere Informationen?
__

Pro­bie­ren Sie unse­re The­men­über­sicht, die Schlag­wort­su­che oder die Voll­text­su­che aus!

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende

Logo der Bayerischen Krebsgesellschaft

Logo Facebook  Logo Twitter

© Pro­sta­ta Hil­fe Deutsch­land | Impres­sum | Daten­schutz