Prostatakrebs und Erektile Dysfunktion – das hilft!

Die Erek­ti­le Dys­funk­ti­on trifft vie­le Män­ner mit Pro­sta­ta­krebs. Die Impo­tenz ist meist die Fol­ge der Krebs­be­hand­lun­gen. Lesen Sie, wel­che The­ra­pie­mög­lich­kei­ten es gibt und wie Sie Ihr Sexu­al­le­ben wie­der ein Stück weit zurück­ge­win­nen. Von Ingrid Müller

Die Erek­ti­le Dys­funk­ti­on – umgangs­sprach­lich Impo­tenz – ist eines der häu­figs­ten Pro­ble­me, mit denen Män­ner nach einer Pro­sta­ta­krebs­er­kran­kung zu kämp­fen haben. Sie kratzt nicht nur am männ­li­chen Selbst­ver­ständ­nis, son­dern beein­flusst meist auch die Part­ner­schaft, Sexua­li­tät und die Lebens­qua­li­tät erheb­lich. Vor allem nach einer Ope­ra­ti­on, der radi­ka­len Pro­sta­tek­to­mie, sind Erek­ti­ons­stö­run­gen kei­ne Sel­ten­heit. Denn so erfah­ren ein Chir­urg auch ist: Es besteht die Gefahr, dass er bei der Ope­ra­ti­on Ner­ven und Blut­ge­fä­ße ver­letzt, die für eine nor­ma­le Erek­ti­on wich­tig sind. Dane­ben kann sich nach einer Ope­ra­ti­on der Penis ver­kür­zen. Und die Strah­len­the­ra­pie schwächt die Potenz oft ebenfalls.

Erektile Dysfunktion: Behandlungen bei Prostatakrebs schwächen die Potenz

Seit der Ein­füh­rung der ner­ven­scho­nen­den Pro­sta­tek­to­mie gibt es zwar deut­li­che Ver­bes­se­run­gen, was die Erek­ti­le Dys­funk­ti­on angeht: Von zuvor nahe­zu 100 Pro­zent ließ sich die Rate die­ser Neben­wir­kung auf etwa 19 bis 40 Pro­zent sen­ken. Trotz­dem bleibt die Impo­tenz nach einer Krebs­ope­ra­ti­on für vie­le Män­ner und ihre Part­ner­schaft ein Pro­blem. Manch­mal dau­ert es Wochen oder Mona­te, bis eine Erek­ti­on wie­der mög­lich ist und Mann sie aus­rei­chend lan­ge auf­recht­erhal­ten kann. Auch die Strah­len­the­ra­pie kann der Potenz zuset­zen. Und eine Hor­mon­ent­zugs­be­hand­lung bedeu­tet manch­mal, dass das Inter­es­se am Sex und die Lust nachlassen.

Eine Erek­ti­ons­schwä­che müs­sen Sie nicht ein­fach so hin­neh­men! Aber:

  • Pro­bie­ren Sie nicht ein­fach Potenz­mit­tel oder ande­re Hilfs­mit­tel im stil­len Käm­mer­chen aus!
  • Las­sen Sie sich immer aus­führ­lich von Ihrem Uro­lo­gen oder von Fach­leu­ten in der Reha­bi­li­ta­ti­on beraten.
  • Trau­en Sie sich, die Erek­ti­le Dys­funk­ti­on zu the­ma­ti­sie­ren – auch in Ihrer Partnerschaft.

Es gibt heu­te ver­schie­de­ne The­ra­pie­stra­te­gi­en, um Män­nern wie­der ein mög­lichst nor­ma­les Sexu­al­le­ben zu ermög­li­chen. Oft kom­bi­nie­ren Ärz­te sie miteinander.

Operation bei Prostatakrebs

Wie gehen Ärz­te bei der radi­ka­len Pro­sta­tek­to­mie vor? Und wie kann es zu einer Erek­ti­len Dys­funk­ti­on kom­men? Alle Fak­ten zur Pro­sta­ta-Op erfah­ren Sie hier!

Strahlentherapie bei Prostatakrebs

Die Bestrah­lung ist eine wirk­sa­me Behand­lung für Män­ner mit Pro­sta­ta­krebs. Lesen Sie, wie sie abläuft und war­um sie eine Impo­tenz her­vor­ru­fen kann.

Medikamente: PDE-5-Hemmer gegen Erektile Dysfunktion

Eine Erek­ti­le Dys­funk­ti­on lässt sich mit Medi­ka­men­ten behan­deln. Ärz­te set­zen soge­nann­te PDE-5-Hem­mer in nied­ri­gen Dosie­run­gen ein. Sie hei­ßen auch Phos­pho­dies­tera­se-5-Hem­mer oder PDE-5-Inhi­bi­to­ren. Die Medi­ka­men­te erwei­tern die Gefä­ße im Penis, indem sie die Arbeit eines bestimm­ten Enzyms blo­ckie­ren, der Pho­so­pho­dies­tera­se-5. So sor­gen die Arz­nei­en dafür, dass ver­mehrt Blut in die Schwell­kör­per des Penis strömt bezie­hungs­wei­se es weni­ger schnell abfließt. Män­ner errei­chen schnel­ler eine Erek­ti­on und kön­nen die­se län­ger aufrechterhalten.

PDE-5-Hem­mer sind jedoch unwirk­sam, wenn die Ner­ven­bün­del im Penis bei der Ope­ra­ti­on voll­stän­dig durch­trennt wur­den. Die Ner­ven müs­sen also noch in Takt sein. PDE-5-Hem­mer sind übri­gens kei­ne Lust­pil­len, wie vie­le glau­ben. Sie kur­beln nicht die sexu­el­le Erre­gung an. Wenn Sie emo­tio­nal nichts emp­fin­den, kön­nen die Medi­ka­men­te auch nichts ausrichten.

Bekann­te Wirk­stof­fe aus der Grup­pe der PDE-5-Hem­mer sind Sil­dena­fil, Var­dena­fil, Avana­fil oder Tadala­fil. Unter­su­chun­gen zei­gen, dass 74 Pro­zent der Män­ner die The­ra­pie mit einem PDE-5-Hem­mer ande­ren Behand­lun­gen bei Erek­ti­ler Dys­funk­ti­on vor­zie­hen. In vie­len Fäl­len lässt sich die Erek­ti­ons­fä­hig­keit so wie­der verbessern.

Zu beach­ten ist jedoch, dass PDE-5-Hem­mer eini­ge uner­wünsch­te Wir­kun­gen auf das Herz und den Kreis­lauf haben. Vor allem älte­re Her­ren soll­ten die­se im Blick haben und die Vor­tei­le und Risi­ken gemein­sam mit Ihrem Arzt gut gegen­ein­an­der abwägen.

Bezahlt die Krankenkasse die Medikamente?

Ein Wer­muts­trop­fen für betrof­fe­ne Män­ner ist: Die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen über­neh­men zwar die Kos­ten für Unter­su­chun­gen und Test, die zur Dia­gno­se der Erek­ti­len Dys­funk­ti­on nötig sind. Aber seit dem Jahr 2004 stu­fen die Kas­sen Medi­ka­men­te gegen Erek­ti­le Dys­funk­ti­on als „Life­style-Medi­ka­men­te“ ein. Das heißt: Sie über­neh­men die Kos­ten dafür nicht. Män­ner müs­sen die Arz­nei­en also selbst bezah­len. Bei den pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­run­gen hängt es von Ihrem Ver­trag ab, ob die­se dafür auf­kom­men. Fra­gen Sie also vor­her immer nach, damit Sie nicht auf den Kos­ten sitzenbleiben.

SKAT und MUSE bei Erektiler Dysfunktion

Es gibt noch zwei wei­te­re Mög­lich­kei­ten, wie Sie die Erek­ti­le Dys­funk­ti­on medi­ka­men­tös behan­deln: SKAT und MUSE. Bei­de funk­tio­nie­ren über den kör­per­ei­ge­nen Boten­stoff Alpro­sta­dil (Pro­sta­glan­din E1). Die­ser sorgt dafür, dass die Mus­kel­zel­len in den Penis­ar­te­ri­en erschlaf­fen, sich die Gefä­ße erwei­tern und Blut in den Penis einströmt.

Was ist SKAT?

SKAT ist die Abkür­zung für Schwell­kör­per-Auto­in­jek­ti­ons­the­ra­pie. Mit Hil­fe einer dün­nen Nadel inji­zie­ren Sie sich den Wirk­stoff Alpro­sta­dil selbst in den Schwell­kör­per. Viel­leich kos­tet Sie das zunächst Über­win­dung, aber mit ein wenig Übung ist dies für die meis­ten Män­ner kein Pro­blem mehr. Nach etwa 10 bis 20 Minu­ten tritt die Erek­ti­on ein, die nicht län­ger als eine Stun­de anhal­ten sollte.

 

Was bedeutet MUSE?

Das Kür­zel MUSE steht für „Medi­ka­men­tö­ses Ure­thra­les Sys­tem zur Erek­ti­on“. Dabei füh­ren Sie ein Stäb­chen mit Hil­fe eines Appli­ka­tors in die Harn­röh­re ein. Durch leich­tes Mas­sie­ren löst sich das Medi­ka­ment vor Ort auf, gelangt und die Schwell­kör­per und erzeugt eini­ge Minu­ten spä­ter eine Erektion.

Las­sen Sie sich bei­de Tech­ni­ken von Ihrem Arzt zei­gen. Er legt gemein­sam mit Ihnen die indi­vi­du­el­le Dosis fest. Denn: Eine Neben­wir­kung von SKAT und MUSE sind schmerz­haf­te Dau­er­erek­tio­nen, wenn Sie das Medi­ka­ment zu hoch dosie­ren. Sie müs­sen sofort einen Arzt auf­su­chen, der ein „Gegen­mit­tel“ in die Schwell­kör­per ein­bringt und die Erek­ti­on stoppt. Der größ­te Plus­punkt von SKAT und MUSE ist, dass bei­de Metho­den auch bei geschä­dig­ten oder durch­trenn­ten Ner­ven funktionieren.

Sind MUSE und SKAT eine Kassenleistung?

Wie auch bei den PDE-5-Hem­mer bezah­len die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen die SKAT und MUSE als medi­ka­men­tö­se Behand­lung nicht. Bei pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­run­gen lohnt es sich aber nachzufragen.

Mechanische Erektionshilfen: Vakuumpumpe und Penisring

Für Män­ner, die kei­ne Medi­ka­men­te ein­neh­men möch­ten oder dür­fen, sind Vaku­um­e­rek­ti­ons­hil­fen eine gute Mög­lich­keit. Sie zäh­len zu den ältes­ten Metho­den bei Erek­ti­ler Dys­funk­ti­on. Dabei schie­ben Sie den Penis in einen Plas­tik­zy­lin­der, erzeu­gen mit Hil­fe einer Vaku­um­pum­pe einen Unter­druck und sau­gen so Blut in den Penis. Um die Wur­zel des Penis legen Sie danach einen Penis­ring. Die­ser „staut“ das Blut im Penis und sorgt dafür, dass es nicht so schnell abfließt und der Penis wie­der erschlafft.

Tipps:

  • Wäh­len Sie den Ring anfangs nicht zu klein, sonst kann die Anwen­dung schmer­zen. Expe­ri­men­tie­ren Sie mit ver­schie­de­nen Größen.
  • Nach spä­tes­tens 30 Minu­ten ent­fer­nen Sie den Penis­ring wie­der, damit die Schwell­kör­per wie­der nor­mal durch­blu­tet werden.

Man­che Män­ner emp­fin­den die Vaku­um­pum­pe jedoch als „sper­rig“, umständ­lich in der Hand­ha­bung und wenig lust­för­dernd. Der Vor­teil ist jedoch, dass sie beson­ders neben­wir­kungs­arm ist. Sie eig­net sich zum Bei­spiel, wenn Paa­re gut ver­traut mit­ein­an­der sind.

Bezahlen die Krankenkassen mechanische Erektionshilfen?

Die Kran­ken­kas­sen über­neh­men die Kos­ten für die mecha­ni­schen Erektionshilfen.

Erektile Dysfunktion – kann ein Beckenbodentraining helfen?

Das Becken­bo­den­trai­ning im Rah­men der Phy­sio­the­ra­pie ist bei Erek­ti­ler Dys­funk­ti­on auf jeden Fall einen Ver­such wert. In Stu­di­en erbrach­te es gute Erfol­ge, wes­halb auch die Leit­li­ni­en zu Pro­sta­ta­krebs das phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Trai­ning gegen die Erek­ti­le Dys­funk­ti­on in Kom­bi­na­ti­on mit ande­ren Behand­lun­gen empfehlen.

Die Becken­bo­den­mus­ku­la­tur ist äußerst wich­tig, um eine Erek­ti­on ent­ste­hen zu las­sen und die­se auf­recht­zu­er­hal­ten. Betei­ligt sind vor allem der Mus­cu­lus ischio­ca­ver­no­sus und der Mus­cu­lus bul­bos­pon­gio­sus. Bei­de sind wich­ti­ge Mit­spie­ler, um den schnel­len Blut­ab­fluss aus den Schwell­kör­pern zu ver­hin­dern und in die­sen einen aus­rei­chend hohen Druck zu erzeugen.

Tipps:

  • Am bes­ten erler­nen Sie das Becken­bo­den­trai­ning unter der Anlei­tung eines Phy­sio­the­ra­peu­ten, damit Sie die Übun­gen anschlie­ßend auch rich­tig aus­füh­ren. Denn ver­mut­lich wis­sen Sie – wie wohl die meis­ten Män­ner – nicht, wo die­se Mus­keln über­haupt liegen!
  • Ver­su­chen Sie zunächst, ein Gefühl für die­se Mus­keln bekom­men und ler­nen Sie, die­se gezielt anzuspannen.
  • Wenn Sie die Übun­gen jedoch beherr­schen, kön­nen Sie das Becken­bo­den­trai­ning über­all durch­füh­ren – zu Hau­se, im Büro am Schreib­tisch oder in der U-Bahn!

Zahlt die Krankenkasse das Beckenbodentraining?

Fra­gen Sie auf jeden Fall bei Ihrer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se nach. Man­che betei­li­gen sich an den Kos­ten und gewäh­ren einen Zuschuss.

Schwellkörperimplantate (Penisprothesen) sind nicht mehr erste Wahl

Schwell­kör­per­im­plan­ta­te bedeu­ten einen ope­ra­ti­ven Ein­griff, bei dem ein Chir­urg die Schwell­kör­per durch künst­li­che Pro­the­sen ersetzt. Sol­che Penis­pro­the­sen sind die letz­te Mög­lich­keit bei Erek­ti­ler Dys­funk­ti­on. Da heu­te ande­re, wirk­sa­me­re Behand­lungs­mög­lich­kei­ten bei Erek­ti­ler Dys­funk­ti­on zur Ver­fü­gung ste­hen, haben Schwell­kör­per­im­plan­ta­te an Bedeu­tung eingebüßt.

Sie kom­men nur in Fra­ge, wenn die Schwell­kör­per geschä­digt sind und Medi­ka­men­te oder ande­re Behand­lun­gen nicht (mehr) mög­lich sind. Es gibt zwei ver­schie­de­nen Model­le: Hydrau­lisch auf­pump­ba­re Implan­ta­te und bieg­sa­me Stab­pro­the­sen aus Sili­kon. Zu beach­ten ist, dass jede Ope­ra­ti­on wie­der­um Risi­ken birgt und Neben­wir­kun­gen ver­ur­sa­chen kann.

Sind Penisprothesen eine Kassenleistung?

Die Kos­ten für ein Schwell­kör­per­im­plan­tat über­neh­men die gesetz­li­chen Krankenkassen.

Erektile Dysfunktion – wie hilft Ihr Lebensstil?

Sie kön­nen auch selbst eini­ges tun, um gegen die Erek­ti­le Dys­funk­ti­on vor­zu­ge­hen. Und dabei zählt ein gesun­der Lebens­stil! Denn die­ser beugt der Gefäß­ver­kal­kung (Arte­rio­skle­ro­se) vor, die auch die Gefä­ße im Penis betrifft.

  • Bewe­gen Sie sich regel­mä­ßig und sei­en Sie kör­per­lich aktiv! Gut sind 30 Minu­ten pro Tag, am bes­ten an allen Tagen der Woche. Suchen Sie sich eine Sport­art, die Ihnen wirk­lich Spaß macht. Rat­sam sind Aus­dau­er­sport­ar­ten wie Jog­gen, Rad­fah­ren, Wan­dern, Schwim­men oder Nor­dic Walking.
  • Ernäh­ren Sie sich gesund und auge­wo­gen: Viel Obst und Gemü­se, Voll­korn­pro­duk­te, pflanz­li­che statt tie­ri­scher Fet­te, mehr Fisch als Fleisch und Wurst, kalo­ri­en­ar­me Geträn­ke und mög­lichst wenig Alkohol.
  • Über­ge­wicht abbau­en: Ver­su­chen Sie eini­ge über­flüs­si­ge Pfun­de los­zu­wer­den, wenn Sie zu viel wie­gen. Das gelingt am bes­ten mit einer gesun­den Ernäh­rung und Sport!
  • Rau­chen Sie nicht und wenn Sie Rau­cher sind: Ver­su­chen Sie es aufzuhören!
  • Stress weg! Sor­gen Sie für mehr Ent­span­nung in Beruf und All­tag und neh­men Sie sich immer wie­der Aus­zei­ten! Am bes­ten erler­nen Sie eine Ent­span­nungs­me­tho­de wie Pro­gres­si­ve Mus­kel­ent­span­nung nach Jabob­son, Auto­ge­nes Trai­ning oder Yoga.

Tipps bei Erektiler Dysfunktion

Für wel­che Behand­lung Sie sich auch immer bei Erek­ti­ler Dys­funk­ti­on ent­schei­den – hier fin­den Sie eini­ge all­ge­mei­ne Tipps!

  • Infor­mie­ren Sie sich umfas­send über die Behand­lungs­mög­lich­kei­ten und las­sen Sie sich von einem Arzt bera­ten! Bezie­hen Sie auch Ihren Part­ner mit ins Gespräch ein. Dann ent­schei­den Sie gemein­sam nach Ihren Vor­lie­ben. Wich­tig ist, dass die Behand­lung zu Ihnen passt!
  • Manch­mal brau­chen Sie ein wenig Geduld, um mit den ein­zel­nen Metho­den bei Erek­ti­ler Dys­funk­ti­on gut klar­zu­kom­men. Wer­fen Sie nicht sofort die Flin­te ins Korn und geben Sie auf, wenn etwas nicht sofort klappt – Übung macht manch­mal den Meister.
  • Las­sen Sie sich Zeit und set­zen Sie sich nicht unter Druck – bei Erek­ti­ler Dys­funk­ti­on ist Stress kon­tra­pro­duk­tiv!
  • Manch­mal erho­len sich die Ner­ven auch nach einer gewis­sen Zeit wie­der. Auch hier kann sich Geduld lohnen.
  • Reden Sie mit Ihrem Part­ner über die Erek­ti­le Dys­funk­ti­on. Oft machen es Offen­heit und Ehr­lich­keit leich­ter und wir­ken sich sogar posi­tiv auf die Part­ner­schaft aus!
  • Kau­fen Sie kei­ne ver­meint­li­chen Potenz­pil­len aus zwei­fel­haf­ten Quel­len im Inter­net. Sie ent­hal­ten oft nicht das, was sie ver­spre­chen. Im bes­ten Fall sind die Wirk­stof­fe in nied­ri­ge­rer Dosie­rung ent­hal­ten, im schlimms­ten Fall sind gesund­heit­lich schäd­li­che Stof­fe beigemengt.

Quel­len:

  • Inter­dis­zi­pli­nä­re S3-Leit­li­nie der zur Früh­erken­nung, Dia­gno­se und The­ra­pie der ver­schie­de­nen Sta­di­en des Pro­statakar­zi­noms, April 2018
  • Deut­sches Krebs­for­schungs­zen­trum (DKFZ), www.krebsinformationsdienst.de (Abruf: 13.8.2018)
  • Deut­sches Krebs­for­schungs­zen­trum: Rat­ge­ber „Männ­li­che Sexua­li­tät und Krebs“ https://www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/iblatt/krebspatient-sexualitaet.pdf
  • Selbst­hil­fe­grup­pe Erek­ti­le Dys­funk­ti­on (Impo­tenz), https://www.impotenz-selbsthilfe.de (Abruf: 13.8.2018)
Datum: 13.8.2018
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