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Prostata-Arterien-Embolisation (PAE) – so funktioniert sie

17. August 2026 | von Ingrid Müller - Chefredakteurin, aktualisiert und medizinisch geprüft

Die Prostata-Arterien-Embolisation (PAE) ist eine Therapie bei einer gutartigen Prostatavergrößerung. Dabei verkleinern Ärztinnen und Ärzte die Prostata mit Hilfe winziger Kügelchen. Lesen Sie die wichtigsten Infos über die Prostata-Embolisation den Ablauf, die Dauer, Vor- und Nachteile und Nebenwirkungen.

Kurzüberblick

  • Was ist die Prostata-Embolisation? Eine Therapie bei Prostatavergrößerung, verkleinert die Prostata wieder, indem man die Blutzufuhr zum Organ vermindert
  • Wie funktioniert die PAE? Ein minimal-invasiver Eingriff, bei dem Blutgefäße verschlossen und die Durchblutung der Prostata eingeschränkt wird – Gewebe stirbt ab und die Prostata verkleinert sich
  • Ablauf: PAE findet in der Klinik unter regionaler Betäubung statt, über einen Katheter werden kleine Kügelchen in die Prostataarterien eingebracht und verschlossen
  • Dauer: verschieden, aber meist bis zu 2,5 h; in der Regel ein bis zwei Tage stationär in der Klinik, dann wieder nach Hause
  • Welcher Arzt? Klinik mit entsprechender radiologischer Abteilung, spezialisierte Fachperson aus der interventionellen Radiologie
  • Nebenwirkungen: Nur wenige Nebenwirkungen bisher beobachtet, und wenn, dann sind sie vorübergehend
  • Vor- und Nachteile: z.B. keine Obergrenze für Prostatavolumen, deutlich weniger Nebenwirkungen – spezielle radiologische Abteilungen nicht überall verfügbar
  • Für wen? auch bei großer Prostata geeignet, nicht z.B. bei Prostatakrebs, Prostataentzündung oder Harnwegsinfekten
  • Wirksamkeit: bei der Verbesserung der Symptome beim Wasserlassen der TURP unterlegen, noch keine ausreichenden Langzeiterfahrungen vorhanden, Wirkung erst nach einigen Monaten spürbar
  • Kosten: Übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen / privaten Krankenversicherungen in der Regel, aber vorher nachfragen!
  • Embolisation zukünftig auch bei Prostatakrebs? Es gibt einige Studien dazu, aber noch in der Erforschung

Was ist eine Prostata-Arterien-Embolisation (PAE)?

Die Prostata-Arterien-Embolisation (PAE) ist ein vergleichsweise neues Verfahren, das bei einer gutartigen Prostatavergrößerung helfen kann. Benignes Prostatasyndrom (BPS) oder benigne Prostatahyperplasie (BHP) sind weitere Namen für die vergrößerte Prostata, die viele Männer mit zunehmenden Lebensjahren plagt. "Die gutartige Prostatavergrößerung betrifft 70 bis 80 Prozent der Männer irgendwann im weiteren Alter", weiß der Urologe Dr. Frank Schiefelbein. 

Was bedeutet Embolisation?

  • Mit dem Begriff „Embolisation“ ist ein künstlicher, therapeutischer Verschluss von Blutgefäßen gemeint (Arterien oder Venen).
  • Der Blutfluss wird gestoppt und das Gewebe erhält nicht mehr genügend Sauerstoff und Nährstoffe – es stirbt ab. 

Das Ziel der Prostata-Embolisation ist es, die Blutversorgung der Prostata zu vermindern und so die vergrößerte Vorsteherdrüse schrumpfen zu lassen. So sollen sich auch die Beschwerden bessern, besonders beim Wasserlassen. Dazu gehören zum Beispiel ein häufiger nächtlicher Harndrang, verstärkter Harndrang tagsüber oder ein schwacher Harnstrahl.

Die Vorsteherdrüse verkleinert sich aufgrund von zwei Effekten:

  • Das Prostatagewebe baut sich aufgrund der geringeren Blutzufuhr sowie des Sauerstoffmangels um. Das Gewebe stirbt ab und vernarbt.
  • Gleichzeitig sinken der Testosteronspiegel in der Prostata sowie die Menge des biologisch aktiven Dihydrotestosterons (DHT). Dieses Hormon ist ein Stoffwechselprodukt des männlichen Geschlechtshormons Testosteron.
     

 

Eine kleinere Prostata bedeutet wiederum, dass das Organ die Harnröhre weniger stark einengt und geringeren Druck auf sie ausübt – und das wirkt sich positiv auf die Probleme beim Wasserlassen aus: weniger Toilettengänge, verringerte Restharnmenge, Verbesserung des Harnstrahls und höhere Lebensqualität.

Die Embolisation der Prostata ist ein minimal-invasiver Eingriff („Schlüssellochchirurgie“), der als “schonender” gilt und  in manchen Fällen eine Alternative zu einer Operation sein kann. Der Standard bei einer Prostatavergrößerung ist aber nach wie vor die Transurethrale Resektion der Prostata (TURP). Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind verschiedenen Laserverfahren oder – bei einer sehr großen Prostata – die offene Prostataoperation.

Wie funktioniert die Embolisation der Prostata?

Die Embolisation ist ein therapeutischer Eingriff, bei dem Ärztinnen und Ärzte Gefäße verschließen („veröden“). Etabliert ist die Methode schon bei gutartige Myomen der Gebärmutterschleimhaut oder bestimmten Tumoren der Leber. Bei der Prostata-Arterien-Embolisation dichten Ärztinnen und Ärzte jene Gefäße ab, welche die Prostata hauptsächlich mit Blut versorgen. Jeder Mann hat zwei größere Prostataarterien – eine rechts, eine links. Die kleineren Arterien, die Blut und damit Sauerstoff und Nährstoffe zur Prostata bringen, bleiben dagegen offen.

Um die größeren Arterien ausfindig zu machen, kommt meist die Angiografie in Kombination mit einer Computertomografie (CT) zum Einsatz. Die Angiografie ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem sich Gefäße gut darstellen lassen. Die CT arbeitet mit Röntgenstrahlen und liefert detaillierte Schichtbilder der Prostata. Außerdem wird ein Kontrastmittel injiziert, um die Gefäße optisch gut sichtbar zu machen. 

Ziel der Prostata-Arterien-Embolisation ist es, die beiden größeren Arterien der Prostata zu verschließen. Den Eingriff führt eine Fachperson aus der interventionellen Radiologie durch (bei der TURP ist es ein Urologe oder eine Urologin). Am besten arbeiten jedoch in der Klinik radiologische und urologische Fachleute Hand in Hand.

Prostata-Embolisation mit Langzeiteffekt

Die PAE wirkt auch langfristig und verbessert die Lebensqualität der Männer, ergab eine neue US-Studie.

Prostata Hilfe Deutschland: Grafik einer vergrößerten Prostata
(c) Pikovit44/istockphoto

Wie wird die Prostata-Embolisation durchgeführt?

Der Ablauf der PAE lässt sich vereinfacht so beschreiben:

  • Vorbeugend erhalten Sie einige Tage lang Antibiotika, um das Risiko von Infektionen zu verringern. 
  • Die Embolisation der Prostata wird in einer Klinik durchgeführt – der Eingriff erfolgt in der Regel stationär, nicht ambulant.
  • Die Prostata-Arterien-Embolisation findet unter einer regionalen Narkose statt (örtliche Betäubung, Lokalanästhesie, Regionalanästhesie). Betäubt wird nur die Leistengegend, weil hier der Katheter eingeführt wird. Eine Vollnarkose ist nicht nötig. 
  • Zunächst schieben Ärztinnen und Ärzte über die Leistenarterie einen Katheter in jenes Gefäß vor, dass es „abzudichten“ gilt. 
  • Anschließend bringen sie über den Katheter winzige Kügelchen ins Gefäß ein und blockieren es auf diese Weise. Die Blutversorgung der Prostata insgesamt bleibt jedoch erhalten.
  • Die Mikrokügelchen gibt es in verschiedensten Größen, weil die Arterien bei Männern unterschiedlichste Anatomien besitzen. Die Arterien haben verschiedene Durchmesser und können mehr oder weniger stark geschlängelt sein. Die kleinen Kügelchen bestehen oft aus Kunststoff, zum Beispiel aus Polyvinylalkohol. Sie blockieren das Gefäß und sorgen dafür, dass dauerhaft weniger Blut in die Prostata gelangt. 

 

Gegen die Schmerzen nach dem Eingriff helfen Schmerzmittel, die zugleich entzündungshemmend wirken. Meist gehören die Schmerzmedikamente zur Gruppe der Nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Häufig eingesetzte Wirkstoffe sind Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen.

Wie lange dauert die Embolisation?

Eine Prostata-Arterien-Embolisation (dauert in der Regel 1 bis 2,5 Stunden. Danach müssen sie in der Regel noch ein bis zwei Tage in der Klinik bleiben, weil Ärztinnen und Ärzte den Heilungsverlauf überwachen möchten. Zudem tragen Sie anschließend kurzzeitig einen Blasenkatheter, weil die Prostata nach der Embolisation anschwillt. Der Katheter wird entfernt, kurz bevor Sie das Krankenhaus verlassen.

Welcher Arzt  /  welche Klinik bei Prostataembolisation?

Die PAE sollte nur nach einer Besprechung in einem interdisziplinären Team (Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen) durchgeführt werden. Außerdem sollte die PAE eine spezialisierte Fachperson aus der interventionellen Radiologie vornehmen.

In Deutschland führen verschiedene Kliniken die Prostata-Arterien-Embolisation durch. Die PAE ist ein anspruchsvoller Eingriff, der einige Erfahrung und viel Können erfordert. Die Prostataarterien sind sehr feine Gefäße mit geringen Durchmessern. Außerdem gibt es bei Männern unterschiedlichste anatomische Variationen der Arterien im Becken. Und: Viele ältere Männer leiden unter einer Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Sie ist allerdings mit zunehmenden Lebensjahren normal.

Welche Nebenwirkungen kann die PAE haben?

Eine Vollnarkose ist bei der PAE nicht nötig, was das Risiko für allgemeine Operationsrisiken senkt, zum Beispiel Schmerzen und Blutungen. Sie sind schneller wieder fit, auf den Beinen und können Ihren Alltag und Beruf meist wieder gut bestreiten.

Insgesamt sind bei der Prostata-Arterien-Embolisation kaum Komplikationen zu erwarten. So wurden bislang ein Samenerguss in die Harnblase (retrograde Ejakulation), eine Inkontinenz und Erektile Dysfunktion kaum beziehungsweise nicht beobachtet.

Mögliche, meist vorübergehende Nebenwirkungen sind:

  • Missempfindungen beim Wasserlassen
  • Häufiger Harndrang
  • Harnwegsinfektionen
  • Blut im Urin und Sperma
     

Welche Vorteile und Nachteile hat die Prostataembolisation?

Die PAE besitzt einige Vorteile: So gibt es zum Beispiel keine obere Grenze für das Prostatavolumen. Besonders für Risikopatienten mit einer sehr großen Prostata kann die Methode daher eine Therapiealternative sein. Im Vergleich zur TURP besitzt die PAE klare Vorteile, was den Blutverlust, die Dauer des Krankenhausaufenthaltes und die Verweildauer des Katheters angeht. Außerdem müssen Medikamente zur Blutverdünnung (Antikoagulanzien) nicht vor dem Eingriff abgesetzt werden, weil die Behandlung unter einer Lokalnarkose stattfindet. 

Ein Nachteil ist, dass Männer mit einem kleinen Prostatavolumen nicht so gut auf die Prostataembolisation ansprechen. Auch sind spezialisierte interventionell-radiologische Einrichtungen in Deutschland nicht flächendeckend verfügbar. Zudem ist der Einsatz eines Kontrastmittels nötig. Schwierig kann die Durchführung bei ausgeprägten Gefäßveränderungen sein. Ausschließen lässt sich dies vorab durch Untersuchungen mittels Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT). 

OP-Methoden bei benigner Prostatahyperplasie (BPH)

Welche OP-Methoden es bei einer vergrößerten Prostata gibt, erklärt der Urologe Prof. Jost von Hardenberg.

Jost erklrt neues BPH-Verfahren im Video  Prostata Hilfe Deutschland

Prostata-Embolisation: Für welchen Mann?

Der Eingriff sei eine Möglichkeit für Männer, die bestimmte Kriterien erfüllen und die bereit seien, eine weniger gute Verbesserung der Probleme beim Wasserlassen zu akzeptieren, schreibt die Leitlinie zur „Prostatahyperplasie“. 

Nicht geeignet ist die PAE unter anderem bei folgenden Erkrankungen:

  • Prostatakrebs: Ärzte und Ärztinnen bestimmen zuvor in der Regel den PSA-Wert. Am Einsatz der PAE bei Prostatakrebs wird jedoch schon geforscht
  • Gestaute Nieren – hier ist der Harnabfluss gestört
  • Große Harnblasendivertikeln  – Ausstülpungen der Blase
  • Harnblasensteine
  • Akute Harnwegsinfektionen
  • Prostataentzündung (Prostatitis)
  • Harnröhrenverengung
  • Blasenstörungen aufgrund von Fehlfunktionen der Nerven (neurogene Blasenstörung)
  •  Ausgeprägte Gefäßverkalkung (Arteriosklerose)
  • Nierenschwäche (Niereninsuffizienz)

 

Lassen Sie sich immer ausführlich von Ihren behandelten Ärzten und Ärztinnen beraten, welche Therapie bei einer benignen Prostatahyperplasie in Frage kommt und welche für Sie geeignet ist. 

Prostata-Arterien-Embolisation: Wirksamkeit

Die Wirksamkeit und Sicherheit der Prostata-Arterien-Embolisation wurde bisher im kurz- und mittelfristigen Verlauf nachgewiesen. Wenn es um die Verbesserung von Symptome beim Wasserlassen geht, ist die PAE der transurethralen Resektion der Prostata (TURP) aber unterlegen. Dafür geht sie mit deutlich weniger  Komplikationen einher.

Weitere Studien sollten vor allem untersuchen, für welche Männer sich die PAE besonders gut eignet. Auch die Langzeiteffekte sollten in Studien überprüft werden. Denn: Auch wenn die Embolisation ein etabliertes Verfahren ist – mit der Prostata-Arterien-Embolisation gibt es noch keine ausreichenden Langzeiterfahrungen. Deshalb führen Ärzte die PAE oft im Rahmen von Studien durch. Dennoch sind die Ergebnisse aus bislang durchgeführten Untersuchungen vielversprechend. Diesen zufolge berichten 80 bis 90 Prozent der Männer, dass sich ihre Symptome einige Zeit nach dem Eingriff gebessert hätten.

Zu beachten ist jedoch, dass sich die positiven Effekte der Prostata-Arterien-Embolisation nicht sofort zeigen, sondern erst nach etwa ein bis drei Monaten. Sie brauchen also ein wenig Geduld, bis sie eine Verbesserung Ihrer Beschwerden spüren. Anders ist dies bei der TUR P: Hier tritt die Wirkung unmittelbar ein. Den Erfolg der PAE müssen Sie in bestimmten zeitlichen Abständen kontrollieren lassen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Prostata-Embolisation?

Die Prostata-Arterien-Embolisation ist in der Regel eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Sie übernehmen die Kosten für den Eingriff in vielen Fällen. Ob die privaten Krankenversicherungen den Eingriff bezahlen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel Ihrem Vertrag nund Tarif. Fragen Sie deshalb vorher zu Sicherheit bei Ihrer Krankenkasse beziehungsweise Krankenversicherung nach. Dann erleben Sie anschließend keine bösen Überraschungen.

Prostataembolisation – auch bei Prostatakrebs?

Bislang ist der Einsatz der PAE bei Männer mit Prostatakrebs noch ausgeschlossen. Mehrere Studien deuten jedoch darauf hin, dass auch Männer mit Prostatakrebs von der PAE profitieren könnten. Die neue Metaanalyse einer spanischen Arbeitsgruppe, in die insgesamt elf Studien eingeflossen waren, legt dies nahe. Untersucht wurde hier auch der Einsatz der Chemoembolisation (PACE) mit Medikamenten. Die Übersicht wurde in der Fachzeitschrift Cardiovascular and Interventional Radiology veröffentlicht (2025; DOI: 10.1007/s00270-025-04107-6).

Auch wenn die Ergebnisse vielversprechend sind: Weitere Studien mit mehr Männern sowie technische Anpassungen des Verfahrens sind vermutlich notwendig, um das Potential der Prostataembolisation bei Prostatakrebs zu klären.

FAQs: Prostata-Arterien-Embolisation

Wie lange hält die Prostata-Embolisation?

Wie lange eine Prostata-Arterien-Embolisation hält, ist noch nicht genau geklärt, weil noch nicht ausreichende Langzeitdaten verfügbar sind. Kurz- und mittelfristig zeigt sie jedoch gute Effekte. Die meisten verspüren eine Besserung ihrer Symptome beim Wasserlassen, jedoch oft nicht so deutlich wie nach einer Operation (TURP).  

Wie hoch ist die Erfolgsquote der Prostataembolisation?

Die Erfolgsquote der Prostataembolisation lässt sich nicht exakt beziffern. Sie hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von den anatomischen Gegebenheiten bei einem Mann. Auch das Geschick und die Erfahrung der Fachperson aus der interventionellen Radiologie spielen in die Erfolgsquote mit hinein.  Die meisten Männer erleben aber eine Verbesserung ihrer Symptome.

Ist die Embolisation gefährlich?

Eine Embolisation der Prostata ist weniger gefährlich als eine große oder offene Operation. Die Methode ist minimal-invasiv, schonender und besitzt weniger Nebenwirkungen und Komplikationen. Männer erholen sich schneller wieder. Dennoch besitzt auch die PAE einige Nebenwirkungen wie Schmerzen oder Blutung, die jedoch meist nur vorübergehen sind.

Was kostet eine Prostata-Embolisation?

Die Kosten der PAE lassen sich nicht pauschal beziffern, können aber mehrere Tausend Euro betragen, wenn sie eine Selbstzahlerleistung ist. Die Kosten umfassen Untersuchungen, Aufklärungsgespräche, die Narkose, den Eingriff selbst und die Nachsorge. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen die Prostata-Embolisation in der Regel. 

Wie lange Bettruhe nach der Embolisation?

Die Embolisation der Prostata wird in einer Klinik durchgeführt. Danach müssen Sie meist einige Stunden Bettruhe (meist bis zwölf Stunden) einhalten. Wie lange sie bei Ihnen dauern sollte, besprechen Sie am besten mit dem Behandlungsteam. 

Wie lange ist man krank nach der Embolisation?

Wie lange man nach der Embolisation krank oder krankgeschrieben ist, lässt sich nicht allgemein beziffern. Meist sind es wenige Tage bis zu zwei Wochen, was aber auch von Ihrem körperlichen Allgemeinzustand abhängt. Die meisten Männer erholen sich schnell wieder von diesem minimal-invasiven Eingriff, der als schonend gilt. 

Welche Erfahrungen haben Männer mit der Prostataembolisation gemacht?

Die meisten Männer berichten, die Embolisation gut vertragen zu haben und dass sich die Symptome beim Wasserlassen anschließend gebessert hätten. Nebenwirkungen wie Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen sind meist nur vorübergehend. Viele können rasch in ihren Alltag und Beruf zurückkehren.

Quellen:

  • S2e-Leitlinie Diagnostik und Therapie des Benignen Prostatasyndroms (BPS), Stand: Februar 2023, https://register.awmf.org/assets/guidelines/043-034l_S2e_Diagnostik_Therapie_benignes_Prostatasyndrom_2023-04.pdf (Abruf: 17.8.2026)
  • John Hopkins Medicine, Prostatic Artery Embolisation, https://www.hopkinsmedicine.org/health/treatment-tests-and-therapies/prostatic-artery-embolization (Abruf: 17.8.2026)
  • Yale Medicine, Prostatic Artery Embolisation, https://www.yalemedicine.org/conditions/prostatic-artery-embolization (Abruf: 17.8.2026) 
  • Charité Universitätsmedizin, https://prostata-radiologie.charite.de/therapie/prostata_arterienembolisation/
  • Universitätsmedizin  Frankfurt am Main, https://www.unimedizin-ffm.de/einrichtungen/kliniken/zentrum-der-radiologie/diagnostische-und-interventionelle-radiologie/interventionelle-radiologie/onkologische-interventionen/transarterielle-chemoperfusion-tacp-1 (Abruf: 17.8.2026)
  • Marienkrankenhaus Hamburg,  https://www.marienkrankenhaus.org/kliniken/radiologie/interventionelle-radiologie/prostataarterienembolisation/fragen-nach-dem-eingriff/ (Abruf: 17.8.2026)
  • Uniklinikum Erlangen, https://www.radiologie.uk-erlangen.de/patienten/interventionelle-verfahren/gelenkembolisation-tape-1/(Abruf: 17.8.2026)
  • Lucas-Cava, V., Sánchez-Margallo, F.M. & Sun, F. Effectiveness and Safety of Prostatic Artery Embolization for Patients with Prostate Cancer: A Systematic Review and Meta-Analysis. Cardiovasc Intervent Radiol 48, 1263–1277 (2025). https://doi.org/10.1007/s00270-025-04107-6