Studie „Arbeit und Krebs“: Teilnehmer/innen gesucht!

Eine Rück­kehr in den Beruf wün­schen sich vie­le Krebs­pa­ti­en­ten. Doch wie wirkt sich die Krebs­er­kran­kung auf die Arbeits­fä­hig­keit aus und wel­che Stra­te­gi­en hel­fen bei den Her­aus­for­de­run­gen? Ant­wor­ten möch­te eine Stu­die der Uni Würz­burg lie­fern – so kön­nen Sie teil­neh­men! Von Ingrid Mül­ler

Eine Krebs­er­kran­kung wie Pro­sta­ta­krebs wirkt sich nicht nur tief­grei­fend auf den Kör­per und die Psy­che aus. Auch der All­tag und Beruf sind maß­geb­lich beein­träch­tigt. Oft trifft der Krebs Men­schen, die noch mit­ten im Berufs­le­ben ste­hen. Dann drän­gen sich vie­le Fra­gen auf, vor allem wenn Krebs­pa­ti­en­ten die Haupt- oder Allein­ver­die­ner in der Fami­lie sind:

  • Kann ich über­haupt wie­der arbei­ten?
  • Ist Voll­zeit oder nur noch Teil­zeit mög­lich?
  • Kann ich mei­nen erlern­ten oder mei­nen vor der Krebs­er­kran­kung aus­ge­üb­ten Beruf wie­der meis­tern?
  • Bin ich wie­der so fit und leis­tungs­fä­hig wie zuvor? Vie­le Beru­fe erfor­dern einen hohen kör­per­li­chen und geis­ti­gen Ein­satz. Und eine Krebs­er­kran­kung führt oft zu kör­per­li­l­chen (bei Pro­sta­ta­krebs oft Inkon­ti­nenz und Erek­ti­le Dys­funk­ti­on) und geis­ti­gen Ein­bu­ßen, etwa der blei­er­nen Müdig­keit Fati­gue.

Studie „Arbeit und Krebs“

Wie es erwerbs­tä­ti­gen Krebs­pa­ti­en­ten im Beruf geht, wie die Krebs­er­kran­kung ihre Arbeits­fä­hig­keit beein­flusst und wel­che Stra­te­gi­en ihnen hel­fen kön­nen, um die Her­aus­for­de­rung im Job zu meis­tern  – das möch­te eine neue Stu­die der Juli­us-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Würz­burg: „Arbeit und Krebs“ heißt die Unter­su­chung, die Anto­nia Rabe im Rah­men ihrer Mas­ter­ar­beit an der Uni durch­führt.

Mit Ihrer Teil­nah­me an der Stu­die kön­nen Sie auch ande­ren Krebs­pa­ti­en­ten hel­fen, die in der glei­chen Situa­ti­on sind wie Sie selbst.

Teilnahme an der Studie „Arbeit und Krebs“

Unter die­sen Vor­aus­set­zun­gen kön­nen Sie an der Stu­die teil­neh­men:

  • Sie haben in der Ver­gan­gen­heit eine Krebs­dia­gno­se erhal­ten, zum Bei­spiel Pro­sta­ta­krebs, Brust­krebs, Darm­krebs oder Haut­krebs.
  • Sie waren vor Ihrer Krebs­er­kran­kung erwerbs­tä­tig.
  • Ihre ers­te Krebs­be­hand­lung ist abge­schlos­sen, zum Bei­spiel Ope­ra­ti­on, Strah­len­the­ra­pie oder Che­mo­the­ra­pie.
  • Sie arbei­ten seit min­des­tens sechs Mona­ten wie­der.

Den Link zum Fra­ge­bo­gen fin­den Sie hier: www.unipark.de/uc/ArbeitundKrebs/

Die Teil­nah­me an der Stu­die ist anonym und nimmt etwa zehn Minu­ten Ihrer Zeit in Anspruch. Wenn Sie Inter­es­se haben, infor­miert Sie die Stu­di­en­lei­te­rin über die wich­tigs­ten Stu­di­en­ergeb­nis­se.

Kontakt

Bei Fra­gen und Anre­gun­gen zur Stu­die wen­den Sie sich ger­ne an:

Anto­nia Rabe, Stu­di­en­lei­te­rin
E‑Mail: ANTONIA.RABE@STUD-MAIL.UNI-WUERZBURG.DE
»» Infor­ma­ti­ons-Fly­er zur Stu­die „Arbeit und Krebs als PDF

Datum: 4.3.2019

Prostatakrebs: Nachsorge-App für mehr Fitness

Eine Nach­­­sor­ge-App soll Män­ner mit Pro­sta­ta­krebs jetzt auch zu Hau­se in Bewe­gung brin­gen. Aus­ser­dem bie­tet sie Unter­stüt­zung bei der Orga­ni­sa­ti­on von Arzt­ter­mi­nen und der Ein­nah­me von Medi­ka­men­ten.

MRT

Fusionsbiopsie kann unnötige Biopsien vermeiden, aber …

Bei einer Fusi­ons­bi­op­sie neh­men Radio­lo­gen vor der eigent­li­chen Gewe­be­ent­nah­me Bil­der der Pro­sta­ta mit­tels Magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­fie auf. Doch was bringt die Metho­de Män­nern bei einem Pro­sta­ta­krebs­ver­dacht? Es gibt neue Ant­wor­ten.

Früherkennung von Prostatakrebs: Zuckertest im Blut

Pro­sta­ta­krebs lässt sich umso bes­ser hei­len, je frü­her Ärz­te ihn ent­de­cken. Jetzt haben bri­ti­sche For­scher eine neue Metho­de ent­wi­ckelt, um bös­ar­ti­ge Tumo­ren in der Pro­sta­ta schnel­ler und ziel­ge­nau­er aus­zu­spü­ren: einen spe­zi­el­len Zucker­test fürs Blut.

Bewegungstraining zuhause: »Mit Laptop im Garten«

Das Coro­na­vi­rus zwingt Men­schen, daheim zu blei­ben. Doch was ist mit Krebs­pa­ti­en­ten, die mit der Orga­ni­sa­ti­on Out­door against Can­cer (OaC) nor­ma­ler­wei­se Ber­ge erklim­men? Die Grün­de­rin, Petra Thal­ler, erklärt im Inter­view, war­um das Trai­ning per Vide­os eine gute Alter­na­ti­ve ist.

Corona-Krise: »Wir müssen mit diesem Virus leben«

Das Coro­na­vi­rus Sars-CoV‑2 geht alle Men­schen an – über­all auf der Welt. Wir spra­chen mit dem Würz­bur­ger Uro­lo­gen Dr. Frank Schie­fel­bein über die Coro­­na-Pan­­de­­mie und was sie für Krebs­pa­ti­en­ten bedeu­tet.

Biopsie: Zwei kombinierte Methoden sind besser

Die Kom­bi­na­ti­on zwei­er Bio­p­­sie-Ver­­­fah­­ren kann Pro­sta­ta­krebs geziel­ter und ver­läss­li­cher auf­spü­ren. Auch aggres­si­ve­re Vari­an­ten von Pro­statakar­zi­no­men las­sen sich bes­ser iden­ti­fi­zie­ren, wie eine aktu­el­le US-Stu­­die ergab.

Prostatabiopsie: Bauchatmung lindert die Angst

Eine Pro­statabi­op­sie kön­nen Män­ner durch die rich­ti­ge Atmung ent­spann­ter und gelas­se­ner über­ste­hen. Die Bauch­at­mung lin­dert die Angst und ver­min­dert Stress, ergab eine Stu­die.

Prostatavergrößerung oder Krebs?
PSA-Screening

Krebs und Beruf

Pro­sta­ta­krebs über­stan­den? Vie­le Män­ner wol­len in den Beruf zurück!

Reha nach Krebs

Eine Reha soll Sie wie­der fit für den All­tag und Beruf nach Pro­sta­ta­krebs machen!

Krebs macht arm

Eine Krebserkrankung kann arm machen!

Eine Krebs­er­kran­kung kann arm machen, weil vie­le nicht mehr arbei­ten kön­nen wie zuvor.

Leben genie­ßen

Fussball oder andere Sportart: Raus aus den eigenen vier Wänden! (c) PublicDomainArchifes/Pixabay.com

Fuss­ball oder ande­re Sport­art: Raus aus den eige­nen vier Wän­den!

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende

© Pro­sta­ta Hil­fe Deutsch­land | Impres­sum | Daten­schutz