Multiparametrische MRT (mpMRT) – das steckt dahinter

Die mul­ti­pa­ra­me­tri­sche MRT kom­bi­niert drei ver­schie­de­ne Auf­nah­me­ver­fah­ren mit­ein­an­der und lie­fert detail­lier­te Bil­der aus der Pro­sta­ta. Ein Pro­sta­ta­krebs lässt sich so mit hoher Sicher­heit auf­spü­ren – aber auch aus­schlie­ßen. Alles über Ablauf, Aus­wer­tung und Kos­ten­über­nah­me der mpMRT. Von Ingrid Mül­ler

Die mul­ti­pa­ra­me­tri­sche MRT der Pro­sta­ta ermög­licht es Ärz­ten, einen even­tu­ell vor­han­de­nen Pro­sta­ta­krebs früh­zei­tig und sehr ziel­ge­nau auf­zu­spü­ren. Umge­kehrt lässt sich mit Hil­fe die­ser Unter­su­chungs­me­tho­de ein bös­ar­ti­ger Tumor in der Pro­sta­ta mit hoher Wahr­schein­lich­keit aus­schlie­ßen, wenn die Bil­der unauf­fäl­lig sind. Die mul­ti­pa­ra­me­tri­sche MRT der Pro­sta­ta heißt abge­kürzt auch mpMRT. Ein ande­rer Name dafür ist mpMR Pro­sta­to­gra­phie (auch mpMR Pro­sta­to­gra­fie).

Multiparametrische MRT zeigt viele Eigenschaften von Prostatakrebs

Die mpMRT gilt als sehr emp­find­li­ches Ver­fah­ren in der Dia­gnos­tik von Pro­sta­ta­krebs. Denn mit Hil­fe der Bil­der kön­nen Ärz­te den Pro­sta­ta­krebs nicht nur genau orten, son­dern auch Aus­sa­gen über die Aus­deh­nung und Aggres­si­vi­tät des Tumors tref­fen. Die mul­ti­pa­ra­me­tri­sche MRT lässt also auch Rück­schlüs­se über die Bio­lo­gie des Tumors zu.

Nor­ma­ler­wei­se zie­hen Ärz­te zur Früh­erken­nung von Pro­sta­ta­krebs eine Kom­bi­na­ti­on aus meh­re­ren Unter­su­chun­gen her­an: die digi­ta­le rek­ta­le Unter­su­chung (DRU), den trans­rek­ta­len Ultra­schall (TRUS), die PSA-Wer­te und – je nach Ergeb­nis – die sys­te­ma­ti­sche Pro­statabi­op­sie. Dabei ent­neh­men Ärz­te mit Hil­fe fei­ner Nadeln meh­re­re Gewe­be­pro­ben (meist zwölf Stan­zen) aus den ver­däch­ti­gen Area­len in der Pro­sta­ta. Die­se unter­sucht anschlie­ßend ein Patho­lo­ge unter dem Mikro­skop. So lässt sich die Dia­gno­se Pro­sta­ta­krebs sichern.

Die Magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­fie ist eine Unter­su­chung, die die Pro­sta­ta sehr genau auf­lö­sen und Ver­än­de­run­gen in der Bin­nen­struk­tur zei­gen kann.

Dr. Frank Schie­fel­bein

Uro­lo­ge

Wie funktioniert die multiparametrische MRT?

Bei einer mul­ti­pa­ra­me­tri­schen MRT neh­men Radio­lo­gen ver­schie­de­ne Bil­der der Pro­sta­ta auf, die jeweils unter­schied­li­che Eigen­schaf­ten der Pro­sta­ta abbil­den. Moder­ne Gerä­te ermög­li­chen die mpMRT, ohne dass Ärz­te dafür eine beson­de­re Aus­rüs­tung oder spe­zi­el­le Nach­ver­ar­bei­tungs­ver­fah­ren für die Bil­der brau­chen.

Die mpMRT kom­bi­niert die Magnet­re­sonsanz­to­mo­gra­fie (1) mit min­des­tens zwei wei­te­ren Auf­nah­me­ver­fah­ren (2 bis 3):

1) Magnetresonanztomografie

Bei einer Magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­fie (MRT oder Kern­spin­to­mo­gra­fie) set­zen Radio­lo­gen star­ke Magnet­wel­len ein (kei­ne Rönt­gen­strah­len wie bei der Com­pu­ter­to­mo­gra­fie). Die Metho­de kommt als ohne Strah­len­be­las­tung aus. Die MRT eig­net sich beson­ders gut, um wei­che Struk­tu­ren und Gewe­be dar­zu­stel­len. Radio­lo­gen neh­men die Pro­sta­ta scheib­chen­wei­se auf und erstel­len hoch­auf­lö­sen­de Schnitt­bil­der in meh­re­ren Ebe­nen. Die gesam­te Ana­to­mie der Pro­sta­ta und die Umge­bungs­struk­tu­ren (Samen­bla­sen) sowie even­tu­ell vor­han­de­ne Tumo­ren sind auf die­sen MRT-Bil­dern sicht­bar. Ein Pro­statakar­zi­nom erscheint im Ver­gleich zum nor­ma­len Drü­sen­ge­we­be als dunk­ler Herd. Ärz­te kön­nen zudem erken­nen, ob der Pro­sta­ta­krebs schon die Kap­sel durch­bro­chen hat und in die Samen­bla­sen hin­ein­ge­wach­sen ist.

2) Diffusionsgewichtete Bildgebung (DWI)

Über die Bewe­gung der Was­ser­mo­le­kü­le kön­nen Radio­lo­gen die Zusam­men­set­zung des Gewe­bes bestim­men. Bei Pro­sta­ta­krebs ist die Zell­dich­te erhöht, denn Krebs­zel­len tei­len und ver­meh­ren sich stär­ker als gesun­de Zel­len. Die­se erhöh­te Zell­dich­te schränkt die Beweg­lich­keit der Was­ser­mo­le­kü­le ein, was wie­der­um auf Bil­dern sicht­bar ist. Ärz­te kön­nen somit bös­ar­ti­ges und nor­ma­les Pro­sta­ta­ge­we­be unter­schei­den.

3) Perfusionsbildgebung (PWI)

Die­se Metho­de funk­tio­niert mit einem Kon­trast­mit­tel. Radio­lo­gen kön­nen so den Blut­fluss und die Blut­ver­sor­gung im Pro­sta­ta­ge­we­be dar­stel­len. Krebs­ge­we­be ist stär­ker durch­blu­tet als gesun­des Gewe­be, weil es einen höhe­ren Ener­gie­be­darf hat – Krebs­zel­len benö­ti­gen mehr Sauer­stoff und Nähr­stof­fe für ihre Ver­sor­gung. Radio­lo­gen beob­ach­ten das Ver­hal­ten und den zeit­li­chen Ver­lauf des Kon­trast­mit­tels in der Pro­sta­ta – so kön­nen sie Rück­schlüs­se auf die Durch­blu­tung im Gewe­be zie­hen.

4) Protonen-MR-Spektroskopie (1H-MRS)

Mit Hil­fe die­ses Ver­fah­rens las­sen sich Stoff­wech­sel­vor­gän­ge im Kör­per mes­sen. Bestimmt wer­den die Kon­zen­tra­ti­on und räum­li­che Ver­tei­lung eini­ger wich­ti­ger Stoff­wech­sel­pro­duk­te (Meta­bo­li­te) im Gewe­be. Ärz­te erhal­ten in die­sem Fall kei­ne Bil­der, son­dern bio­che­mi­sche Infor­ma­tio­nen in Form von Mus­tern oder soge­nann­ter Spek­tren.

Multiparametrische MRT: Auswertung der Bilder

Radio­lo­gen wer­ten die mpMRT-Bil­der nach einer beson­de­ren Metho­de aus, der soge­nann­ten PI-RADS-Klas­si­fi­ka­ti­on. Die­ses Kür­zel steht für „Prosta­te Imaging – Repor­ting and Data System“. Vor­ge­schla­gen hat es eine Exper­ten­grup­pe der European Socie­ty of Uro­ge­ni­tal Radio­lo­gy (ESUR) in einer Leit­li­nie zur MRT der Pro­sta­ta im Jahr 2012. Drei Jah­re spä­ter wur­den die Emp­feh­lun­gen zusam­men mit dem Ame­ri­can Col­le­ge of Radio­lo­gy über­ar­bei­tet. Daher gibt es heu­te zwei Ver­sio­nen.

Ziel der PI-RADS-Klas­si­fi­ka­ti­on ist es, die Qua­li­tät der Unter­su­chung zu sichern und sie für alle Ärz­te zu stan­dar­di­sie­ren. Wich­tig ist auch, dass Radio­lo­gen aus­rei­chend Erfah­rung mit der mpMRT haben, um die Bil­der sicher beur­tei­len zu kön­nen.

Die PI-RADS-Klas­si­fi­ka­ti­on gibt für jede Gewe­be­ver­än­de­rung (Läsi­on) auf einer Ska­la von 0 bis 5 die Wahr­schein­lich­keit an, mit der ein Pro­sta­ta­krebs vor­liegt:

PI-RADS-Score
  • PI-RADS Score 1: sehr unwahr­schein­lich
  • PI-RADS Score 2: unwahr­schein­lich
  • PI-RADS Score 3: frag­wür­dig – also ein unkla­rer Befund
  • PI-RADS Score 4: wahr­schein­lich
  • PI-RADS Score 5: sehr wahr­schein­lich

Je höher also der PI-RADS-Score einer Läsi­on also ist, des­to grö­ßer ist die Wahr­schein­lich­keit, dass ein Pro­statakar­zi­nom vor­liegt. Die PI-RADS Klas­si­fi­ka­ti­on besitzt eine sehr hohe dia­gnos­ti­sche Genau­ig­keit, kann also Pro­sta­ta­krebs sehr genau vor­her­sa­gen.

Das Sche­ma, das Ärz­te erhal­ten, zeigt Krebs­her­de in der Pro­sta­ta gra­fisch an – auch den aggres­sivs­ten Herd, die soge­nann­te Index-Läsi­on. Sie beein­flusst maß­geb­lich die Wahl der Krebs­be­hand­lung. Die­se Gra­fik lässt sich aber nur erstel­len, wenn Ärz­te zusätz­lich die bei­den Auf­nah­me­ver­fah­ren der Per­fu­si­on und Dif­fu­si­on anwen­den.

Radio­lo­gen doku­men­tie­ren und über­mit­teln den Befund nach PI-RADS anschlie­ßend an einen Uro­lo­gen. Bei­de Fach­ärz­te müs­sen sehr eng zusam­men­ar­bei­ten – die­se Schnitt­stel­le ist enorm wich­tig. Dann kön­nen Uro­lo­gen sehr gezielt eine Stanz­bi­op­sie vor­neh­men und Gewe­be aus dem ver­däch­ti­gen Herd gewin­nen. Män­ner müs­sen sich also wahr­schein­lich nur ein­mal einer Pro­statabi­op­sie unter­zie­hen.

Multiparametrische MRT: Ablauf und Dauer

Die mpMRT ist ein nicht-inva­si­ves Ver­fah­ren, das ohne einen chir­ur­gi­schen Ein­griff aus­kommt. Radio­lo­gen ver­ab­rei­chen ledig­lich eine gerin­ge Men­ge Kon­trast­mit­tel über eine Injek­ti­on. Die meis­ten Pati­en­ten ver­tra­gen das Kon­trast­mit­tel gut.

So ist der Ablauf der mul­ti­pa­ra­me­tri­schen MRT:

  • Vor der Unter­su­chung müs­sen Sie Bla­se und Darm ent­lee­ren.
  • Bei Per­so­nen mit aus­ge­präg­ten Darm­be­we­gun­gen set­zen Ärz­te Medi­ka­men­te ein, die den Darm beru­hi­gen – soge­nann­te Anti­pe­ris­tal­ti­ka.
  • Sie bekom­men einen Kopf­hö­rer, weil das MRT lau­te Geräu­sche erzeugt. Akus­tisch sind Sie über eine Sprech­an­la­ge mit dem betreu­en­den Per­so­nal im Neben­raum ver­bun­den. Zudem erhal­ten Sie einen Not­fall­knopf in die Hand für alle Fäl­le.
  • Wäh­rend der Unter­su­chung lie­gen Sie bequem und ent­spannt auf dem Rücken.
  • Der Radio­lo­ge plat­ziert eine Mess­spu­le auf dem Becken, wel­che die Signa­le der Pro­sta­ta emp­fängt. Eine Spu­le im End­darm (Endo­rek­tal­spu­le) ist bei die­ser Unter­su­chung in der Regel nicht not­wen­dig.
  • Die Unter­su­chung dau­ert unge­fähr 30 Minu­ten.

Welche Vorteile und Nachteile hat die mpMRT?

Die mul­ti­pa­ra­me­tri­sche MRT besitzt – wie jede Unter­su­chungs­me­tho­de – eini­ge Vor- und Nach­tei­le. Eini­ge Bei­spie­le:

Vor­tei­le:

Nach­tei­le und Risi­ken:

  • Die mul­ti­pa­ra­me­tri­sche MRT kann sowohl falsch-posi­ti­ve als auch falsch-nega­ti­ve Ergeb­nis­se lie­fern. Im ers­ten Fall hat ein Mann kei­nen Pro­sta­ta­krebs, im zwei­ten Fall bleibt ein vor­han­de­ner Pro­sta­ta­krebs unent­deckt.
  • Eine hohe Qua­li­tät, all­ge­mein­gül­ti­ge Stan­dards sowie die aus­rei­chen­de Erfah­rung mit der Durch­füh­rung und Inter­pre­ta­tio­nen der Ergeb­nis­se sind bei die­ser Unter­su­chung sehr wich­tig.
  • Auch eine rei­bungs­lo­se Zusam­men­ar­beit zwi­schen Radio­lo­gen und Uro­lo­gen ist ein ent­schei­den­der Fak­tor.

Wann setzen Ärzte die multiparametrische MRT der Prostata ein?

  • Wenn die Biop­sie zwar ein nega­ti­ves Ergeb­nis erbracht hat, aber die PSA-Wer­te wei­ter­hin erhöht sind, lässt sich ein behand­lungs­be­dürf­ti­ger Pro­sta­ta­krebs erken­nen oder aus­schlie­ßen. Denn die mpMRT kann auch ver­steck­te Tumo­ren sicht­bar machen.
  • Pla­nung der Pro­statabi­op­sie: Ärz­te kön­nen gezielt Gewe­be aus ver­däch­ti­gen Berei­chen der Pro­sta­ta ent­neh­men. Das MRT-Bild lässt sich wäh­rend der Biop­sie mit einem Ultra­schall­bild kom­bi­nie­ren (MRT-Ultra­schall-Fusi­ons­bi­op­sie).
  • Sta­ging: Ärz­te kön­nen fest­stel­len, wie weit sich der Tumor aus­ge­dehnt hat – und so die wei­te­re Behand­lung des Pro­sta­ta­kreb­ses bes­ser pla­nen.
  • Erfolg der Behand­lung kon­trol­lie­ren: Mit­tels mul­ti­pa­ra­me­tri­scher MRT lässt sich ein Rück­fall (Rezi­div) auf­de­cken.
  • Auch den Ver­lauf des Pro­sta­ta­kreb­ses kön­nen Ärz­te über­prü­fen, zum Bei­spiel, wenn sich ein Mann für die akti­ve Über­wa­chung (active sur­veil­lan­ce) ent­schie­den hat.

Multiparametrische MRT: Kostenübernahme der Kassen

Die mul­ti­pa­ra­me­tri­sche MRT ist noch kei­ne Rou­ti­ne­un­ter­su­chung und kein Stan­dard in der Dia­gnos­tik von Pro­sta­ta­krebs. Die aktu­el­len Leit­li­ni­en für Pro­sta­ta­krebs emp­feh­len die Unter­su­chung bis­lang nur für spe­zi­el­le Fäl­le ent­spre­chend den aktu­el­len Qua­li­täts­stan­dard – etwa, bevor sich ein Mann mit Pro­sta­ta­krebs einer akti­ven Über­wa­chung unter­zieht. Auch wenn nach einer nega­ti­ven sys­te­ma­ti­schen Biop­sie wei­ter­hin ein Krebs­ver­dacht besteht, ist die mpMRT eine Mög­lich­keit.

Die mul­ti­pa­ra­me­tri­sche MRT ist der­zeit kei­ne Leis­tung der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen. Sie über­neh­men die Kos­ten dafür bis­lang nicht und gesetz­lich Ver­si­cher­te müs­sen die Unter­su­chung aus eige­ner Tasche bezah­len. Wenn Sie sich dafür ent­schei­den, erhal­ten Sie zunächst einen Kos­ten­vor­anschlag, damit Sie wis­sen, wel­cher Betrag auf Sie zukommt (ca. 850 Euro). Den­noch ist es einen Ver­such wert, bei Ihrer Kas­se nach­zu­fra­gen, wie es mit einer Kos­ten­über­nah­me aus­sieht. In Ein­zel­fäl­len ent­schei­den die Kas­sen manch­mal anders.

Die pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­run­gen bezah­len die Unter­su­chung dage­gen in den meis­ten Fäl­len. Zur Sicher­heit soll­ten Sie auch hier vor­her nach­fra­gen, damit Sie anschlie­ßend nicht auf den Kos­ten für die mul­ti­pa­ra­me­tri­sche MRT sit­zen blei­ben.

Quellen

• Deut­sche Gesell­schaft für Uro­lo­gie (DGU), https://www.urologenportal.de/fileadmin/MDB/PDF/UROlogisch__2.2015_Doppels.pdf (Abruf: 11.2.2020)
• Deut­sche Rönt­gen­ge­sell­schaft (DRG), https://www.drg.de/de-DE/4984/mpmr-prostatographie/ (Abruf: 11.2.2020)
• Inter­dis­zi­pli­nä­re Leit­li­nie der Qua­li­tät S3 zur Früh­erken­nung, Dia­gno­se und The­ra­pie der ver­schie­de­nen Sta­di­en des Pro­statakar­zi­noms, Ver­si­on 5.1– Mai 2019
• Deut­sches Ärz­te­blatt, https://www.aerzteblatt.de/archiv/203130/Multiparametrische-Prostata-MRT-Vorzuege-und-Grenzen (Abruf: 11.2.2020)
• Thie­me Ver­lag, https://www.thieme.de/de/radiologie/multiparametrische-mr-bildgebung-prostatakarzinom-115308.htm (Abruf: 11.2.2020)
• Kli­ni­kum Nürn­berg, https://www.klinikum-nuernberg.de/DE/ueber_uns/Fachabteilungen_KN/md/Radiologie/bilder_dokumente/mp-Prostata-MRT.pdf (Abruf: 11.2.2020)
• Bild­dia­gnos­ti­sches Zen­trum Müns­ter (BDZ), https://www.bdz-muenster.de/images/pdf_downloads/160408_Leitfaden%20FAQ_Abrechnung.pdf (Abruf: 11.2.2020)

Datum: 12.2.2020

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