Starke Kooperation bei Prostatakrebs!

Die Baye­ri­sche Krebs­hil­fe und die Pro­sta­ta Hil­fe Deutsch­land koope­rie­ren ab sofort und infor­mie­ren gemein­sam über Pro­sta­ta­krebs! Lesen Sie, wel­che Zie­le wir ver­fol­gen und wie Nut­zer davon profitieren.

     

Pressemeldung

Aufklärung für Männer ab 45

Bayerische Krebsgesellschaft und Prostata Hilfe Deutschland informieren gemeinsam über Prostatakrebs

Unter­schrifts­rei­fe Koope­ra­ti­on (von links nach rechts): Dr. Knut Mül­ler (PHD), Prof. Gün­ter Schli­mok (Prä­si­dent BKG), Mar­kus Bes­se­ler (Dipl.-Psychologe, Geschäfts­füh­rer BKG)

Mün­chen, 25.10.2018 – Die Baye­ri­sche Krebs­ge­sell­schaft e.V. (BKG) und die Pro­sta­ta Hil­fe Deutsch­land (PHD) arbei­ten zukünf­tig in der Auf­klä­rung über Pro­sta­ta­krebs eng zusam­men. Ziel der Koope­ra­ti­on ist es, drän­gen­de Fra­gen von erkrank­ten Män­nern und deren Ange­hö­ri­gen leicht ver­ständ­lich, seri­ös und mög­lichst umfas­send zu beant­wor­ten. Damit erhal­ten Betrof­fe­ne eine ers­te Ori­en­tie­rungs­hil­fe durch den Infor­ma­ti­ons­dschun­gel, die ihnen die eige­ne, oft müh­sa­me und zer­mür­ben­de Recher­che-Odys­see im Inter­net erspa­ren soll. Weil Män­ner im Ver­gleich zu Frau­en auch noch wah­re Vor­sor­ge-Muf­fel sind, die selbst bei Beschwer­den nur ungern zum Arzt gehen und noch viel sel­te­ner zur Vor­sor­ge, wol­len BKG und PHD mit geziel­ter Auf­klä­rung auch die Vor­sor­ge­be­reit­schaft von Män­nern im Alter ab 45 Jah­ren erhö­hen und damit ihre Gesund­heits­kom­pe­tenz verbessern.

Um die­se Zie­le zu errei­chen, pla­nen die Part­ner, ihre bereits bestehen­den Infor­ma­ti­ons- und Bera­tungs­an­ge­bo­te eng zu ver­netz­ten und durch neue, gemein­sam ent­wi­ckel­te digi­ta­le Medi­en, Rat­ge­ber und Ver­an­stal­tun­gen zu erwei­tern. „Durch die Zusam­men­ar­beit wer­den wir die Zahl der gut infor­mier­ten Krebs­be­trof­fe­nen wei­ter erhö­hen und die Öffent­lich­keit noch stär­ker für die enor­me Bedeu­tung der psy­cho­so­zia­len Krebs­be­ra­tung durch psy­cho­on­ko­lo­gisch geschul­te Fach­kräf­te sen­si­bi­li­sie­ren“, betont Pro­fes­sor Gün­ter Schli­mok, Prä­si­dent der BKG. Dr. Knut Mül­ler, Vor­sit­zen­der der PHD, freut sich dar­über, künf­tig auf die lang­jäh­ri­ge Erfah­rung und Exper­ti­se der BKG zurück­grei­fen zu kön­nen, um die PHD wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Mül­ler: „Das ist für unse­re Orga­ni­sa­ti­on und somit für alle Pro­sta­ta-Erkrank­ten ein gro­ßer qua­li­ta­ti­ver Gewinn.“

Auf der Inter­net­sei­te: www.prostata-hilfe-deutschland.de fin­den Erkrank­te alle für sie rele­van­ten und gesi­cher­ten Infor­ma­tio­nen und Ori­en­tie­rungs­hil­fen zur Behand­lung von Pro­sta­ta­krebs. Dafür ent­wi­ckelt die PHD eigens pro­du­zier­te Video-Clip-Gesprä­che mit Exper­ten und Betrof­fe­nen und infor­miert in einem News­feed über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen im Bereich der Behand­lung von Pro­sta­ta­krebs. Durch die Ver­lin­kung auf die Web­sei­te: www.bayerische-krebsgesellschaft.de der BKG haben Betrof­fe­ne in Zukunft schnel­le­ren Zugriff auf alle psy­cho­so­zia­len Infor­ma­tio­nen und Rat­ge­ber der BKG. Bei Bedarf kön­nen sie sich auch von einer psy­cho­on­ko­lo­gisch geschul­ten Fach­kraft zu sozi­al­recht­li­chen Fra­gen rund um die Erkran­kung bera­ten lassen.

Wie wich­tig ein sol­ches lebens­na­hes Bera­tungs­an­ge­bot ist, wis­sen die Grün­der der PHD, Dr. Knut Mül­ler und Micha­el Rein­hard, aus eige­ner Erfah­rung. Bei­de erkrank­ten vor eini­gen Jah­ren an Pro­sta­ta­krebs. Mit der Dia­gno­se begann für sie eine lan­ge und ermü­den­de Suche nach ver­läss­li­chen Infor­ma­tio­nen: „Selbst für einen Recher­che-Pro­fi wie mich ist es bei rund 1.000 Sei­ten zum The­ma Pro­sta­ta­krebs fast unmög­lich, eine begeh­ba­re Schnei­se in die­sen Infor­ma­ti­ons­dschun­gel zu schla­gen. Je tie­fer ich in das The­ma vor­drin­ge, auf umso mehr Wider­sprü­che sto­ße ich und mei­ne Unsi­cher­heit steigt in glei­chem Maße“, betont Micha­el Rein­hard. „Wir woll­ten ein moder­nes, für jeden leicht ver­füg­ba­res Ange­bot schaf­fen, dass Betrof­fe­ne ein­fühl­sam und prä­gnant in ihrer indi­vi­du­el­len Erkran­kungs­si­tua­ti­on unter­stützt und durch den Ein­satz moder­ner Tech­no­lo­gi­en auch den Dia­log zwi­schen Betrof­fe­nen und Exper­ten för­dert“, ergänzt Dr. Knut Müller.

Jedes Jahr erkran­ken in Deutsch­land rund 60.000 Män­ner an Pro­sta­ta­krebs*, davon betrof­fen sind in Bay­ern etwa 7.900 Män­ner (Quel­le: Krebs­re­gis­ter Bay­ern www.krebsregister-bayern.de). Pro­sta­ta­krebs ist nicht nur die häu­figs­te Krebs­er­kran­kung des Man­nes, sie führt nach Lun­gen­krebs auch zu den meis­ten Todes­fäl­len. Der­zeit wer­den etwa drei von vier Pro­sta­ta-Tumo­ren früh erkannt. In einem frü­hen Sta­di­um haben betrof­fe­ne Män­ner gute Hei­lungs­chan­cen: Die rela­ti­ve 5-Jah­res-Über­le­bens­ra­te liegt bei 91 Pro­zent (Quel­le: „Krebs in Deutsch­land für 2013/2014“ Robert Koch-Insti­tut, 11. Aus­ga­be 2017). Des­halb ist Früh­erken­nung von Pro­sta­ta­krebs sehr wich­tig. Den­noch nimmt nur etwa jeder vier­te Mann im Alter ab 45 Jah­ren die kos­ten­lo­sen Vor­sor­gean­ge­bo­te der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen wahr.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.bayerische-krebsgesellschaft.de und www.prostata-hilfe-deutschland.de

Presseerklärung als PDF

Die Pro­sta­ta Hil­fe Deutsch­land und die Baye­ri­sche Krebs­ge­sell­schaft koope­rie­ren jetzt und infor­mie­ren gemein­sam über Pro­sta­ta­krebs. Die Pres­se­mit­tei­lung fin­den Sie hier als PDF-Download!

Pres­se­kon­takt Baye­ri­sche Krebs­ge­sell­schaft: Cor­ne­lia Gil­bert M.A., Pres­se­re­fe­ren­tin, Baye­ri­sche Krebs­ge­sell­schaft e.V.,
Nym­phen­bur­ger Stra­ße 21a I 80335 Mün­chen, Tel. 089 – 54 88 40 -45 I Fax 089 – 54 88 40 -40,
Email: gilbert@bayerische-krebsgesellschaft.de ‚Inter­net: www.bayerische-krebsgesellschaft.de
Face­book: www.facebook.com/bayerische.krebsgesellschaft , Twit­ter: www.twitter.com/bayerischekg

Die Baye­ri­sche Krebs­ge­sell­schaft e.V. mit Sitz in Mün­chen hilft seit 1925 Men­schen mit Krebs und deren Ange­hö­ri­gen bei der Bewäl­ti­gung der Krank­heit. In 13 Krebs­be­ra­tungs­stel­len und deren Außen­sprech­stun­den bera­ten qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter Rat­su­chen­de und beglei­ten sie in allen psy­chi­schen und sozia­len Fra­gen – kom­pe­tent, ver­trau­lich und kos­ten­frei. Vor­trä­ge und Kur­se sowie medi­zi­ni­sche Fra­ge­stun­den ergän­zen unser umfas­sen­des Ange­bot. Unse­re rund 200 ehren­amt­lich täti­gen Selbst­hil­fe­grup­pen, die wir bei ihrer Arbeit pro­fes­sio­nell unter­stüt­zen, leis­ten in ganz Bay­ern unschätz­ba­re Hil­fe­stel­lung: von Betrof­fe­nen für Betrof­fe­ne – direkt vor Ort. Dar­über hin­aus enga­gie­ren wir uns in der Ver­sor­gungs­for­schung, der Fort­bil­dung von onko­lo­gi­schen Fach- und Pfle­ge­kräf­ten, der Krebs­früh­erken­nung und bera­ten poli­ti­sche Gre­mi­en. Die Baye­ri­sche Krebs­ge­sell­schaft finan­ziert ihre Arbeit durch öffent­li­che Gel­der und Spen­den. Spen­den­kon­to: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE02700205000007801700, BIC: BFSWDE33MUE

Die Pro­sta­ta Hil­fe Deutsch­land (PHD) mit Sitz in Würz­burg hat sich zum Ziel gesetzt, die Vor­sor­ge­be­reit­schaft der rund 17,4 Mil­lio­nen Män­ner über 45 Jah­re in Deutsch­land zu erhö­hen und ihre Gesund­heits­kom­pe­tenz sowie die ihrer Ange­hö­ri­gen rund um alle The­men zu Pro­sta­ta­krebs zu ver­bes­sern. So will die PHD zu einer Reduk­ti­on der Ster­be­ra­te von Män­nern bei­tra­gen. Der Mann soll in die Lage ver­setzt wer­den, als mün­di­ger Pati­ent Ver­ant­wor­tung für sei­ne Gesund­heit zu über­neh­men und gemein­sam mit sei­nem Arzt die für sich „rich­ti­gen“ Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Dazu ent­wi­ckelt die PHD umfas­sen­de, seriö­se, digi­ta­le und aktu­el­le Rat­ge­ber­an­ge­bo­te mit dem Pati­en­ten­nut­zen als Leit­mo­tiv. Alle Con­tent-Ange­bo­te beinhal­ten die Sicht von Arzt und Pati­ent und sind an den Abläu­fen des Pati­en­ten orientiert.

Kon­takt:
Dr. Knut Müller
E-Mail: knut.mueller@prostata-hilfe-deutschland.de

Datum: 25.10.2018

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