Chemotherapie bei Prostatakrebs – für wen?

Eine Che­mo­the­ra­pie set­zen Ärz­te bei vie­len Krebs­ar­ten ein, auch bei Pro­sta­ta­krebs. Lesen Sie, wel­chen Män­nern sie hilft, wie sie abläuft und wie sich die Neben­wir­kun­gen in Schach hal­ten las­sen. Von Ingrid Mül­ler

Bei einer Che­mo­the­ra­pie rücken Ärz­te Krebs­zel­len mit Medi­ka­men­ten zu Lei­be, die im gesam­ten Kör­per wir­ken. „Sys­te­misch“ sagen Ärz­te dazu. Dabei ver­ab­rei­chen sie Krebs­pa­ti­en­ten hoch­wirk­sa­me Zell­gif­te, soge­nann­te Zyto­sta­ti­ka oder Che­mo­the­ra­peu­ti­ka. Die­se Arz­nei­en ver­hin­dern die Tei­lung und Ver­meh­rung der Krebs­zel­len. Aller­dings grei­fen sie auch gesun­de Zel­len an, die sich schnell tei­len. Bei­spie­le sind die Zel­len der Haa­re, Haut oder Schleim­häu­te. Der Haar­aus­fall ist wohl die Neben­wir­kung, die die meis­ten Men­schen mit einer Che­mo­the­ra­pie in Ver­bin­dung brin­gen. Dar­an lässt sich die Krebs­er­kran­kung schon optisch erken­nen.

Chemotherapie bei Prostatakrebs – für welchen Mann?

Die Che­mo­the­ra­pie ist ein sehr wich­ti­ger Bau­stein in der Behand­lung vie­ler Krebs­ar­ten – von Brust­krebs bis Leuk­ämie. Bei Pro­sta­ta­krebs kom­men die zellt­ö­ten­den Mit­tel jedoch nur in beson­de­ren Fäl­len zum Ein­satz.

Welcher Mann profitiert?
  • bei fort­ge­schrit­te­nem Pro­sta­ta­krebs mit Meta­sta­sen in Kom­bi­na­ti­on mit einer Hor­mon­be­hand­lung
  • wenn die Hor­mon­be­hand­lung bei fort­ge­schrit­te­nem Pro­sta­ta­krebs nicht mehr aus­rei­chend wirkt. Die meis­ten Män­ner begin­nen zuerst mit einer Anti­hor­mon­be­hand­lung, bei der Ärz­te die Pro­duk­ti­on oder Wir­kung des männ­li­chen Sexu­al­hor­mons Tes­to­ste­ron blo­ckie­ren. Bei eini­gen Män­ner wird der Pro­sta­ta­krebs jedoch resis­tent gegen­über den Medi­ka­men­ten und die Krebs­zel­len ver­meh­ren sich trotz des Hor­mon­ent­zugs wei­ter.

Nicht sinn­voll ist die Che­mo­the­ra­pie bei Män­nern mit lokal begrenz­tem oder lokal fort­ge­schrit­te­nem Pro­sta­ta­krebs. Sie haben vie­le ande­re Mög­lich­kei­ten der Behand­lung, zum Bei­spiel eine Ope­ra­ti­on (radi­ka­le Pro­sta­tek­to­mie) oder eine Strah­len­the­ra­pie.

Chemotherapie soll Prostatakrebs im Zaum halten

Ziel der Che­mo­the­ra­pie ist es, den Pro­sta­ta­krebs in Schach zu hal­ten, Beschwer­den durch die Erkran­kung zu lin­dern und die Lebens­zeit zu ver­län­gern. Den Pro­sta­ta­krebs hei­len kön­nen Ärz­te mit einer Che­mo­the­ra­pie jedoch nicht. Die The­ra­pie mit Zyto­sta­ti­ka ist des­halb eine Pal­lia­tiv­be­hand­lung. Ob eine Che­mo­the­ra­pie in Fra­ge kommt, hängt nicht nur vom Pro­sta­ta­krebs, son­dern auch von indi­vi­du­el­len Fak­to­ren ab:

  • Ihren per­sön­li­chen Wün­schen
  • Ihrem Alter,
  • kör­per­li­chen All­ge­mein­zu­stand
  • ande­ren bestehen­den Krank­hei­ten: In höhe­rem Alter lei­den vie­le unter Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen, der Zucker­krank­heit Dia­be­tes oder Übergewicht/Adipositas

Die Behand­lung mit Zyto­sta­ti­ka hat nicht uner­heb­li­che Neben­wir­kun­gen für den Kör­per, Geist und die See­le. Män­ner soll­te daher immer das Für und Wider gut mit Ihrem Arzt abwä­gen – und erst dann ent­schei­den. Sie kön­nen sich auch eine Zweit­mei­nung zum ers­ten The­ra­pie­vor­schlag ein­ho­len, um mehr Sicher­heit zu gewin­nen.

Wie läuft eine Chemotherapie ab?

Ärz­te ver­ab­rei­chen die Che­mo­the­ra­pie in Zyklen, also in bestimm­ten zeit­li­chen Abstän­den. In den Pau­sen dazwi­schen hat der Kör­per die Mög­lich­keit, sich zu erho­len. Bei Pro­sta­ta­krebs bekom­men Män­ner die zellt­ö­ten­den Medi­ka­men­te in der Regel alle drei Wochen über eine Infu­si­on. Die Wirk­stof­fe gelan­gen so direkt ins Blut und ver­brei­ten sich schnell. Die Wir­kung setzt aller­dings nicht unmit­tel­bar ein, son­dern es dau­ert eini­ge Zeit. Das Mit­tel der ers­ten Wahl bei Pro­sta­ta­krebs ist das Zyto­sta­ti­kum Doce­ta­xel. Kehrt der Pro­sta­ta­krebs nach der Behand­lung mit Doce­ta­xel zurück (Rück­fall, Rezi­div), ist Caba­zi­ta­xel eine wei­te­re The­ra­pie­mög­lich­keit.

Doce­ta­xel und Caba­zi­ta­xel gehö­ren zur Grup­pe der Taxa­ne. Der Grund­stoff – das Taxol – kommt aus der Natur, näm­lich aus der Rin­de der Pazi­fi­schen Eibe. Taxa­ne grei­fen in den Tei­lungs­me­cha­nis­mus der Krebs­zel­len ein und sor­gen so dafür, dass sie sich nicht ver­meh­ren kön­nen. Seit den 90er-Jah­ren sind sie ein fes­ter Bestand­teil der Krebs­the­ra­pie.

Eine Che­mo­the­ra­pie kön­nen Sie meist ambu­lant in einer onko­lo­gi­schen Pra­xis oder in einer Kli­nik durch­füh­ren las­sen. Sie kön­nen anschlie­ßend wie­der nach Hau­se gehen und sich dort erho­len.

Video: Hormon-Chemotherapie bei Prostatakrebs

Chemotherapie – die Nebenwirkungen

Eine Behand­lung mit Zell­gif­ten bringt oft nicht uner­heb­li­che Neben­wir­kun­gen mit sich. Doch Ärz­te kön­nen Übel­keit, Erbre­chen und Co heu­te gut mit unter­stüt­zen­den Medi­ka­men­ten in den Griff bekom­men. Die­se Behand­lung heißt „sup­por­ti­ve The­ra­pie“. Nur gegen den Haar­aus­fall ist noch kein wirk­sa­mes Kraut gewach­sen. Die wich­tigs­ten uner­wünsch­ten Wir­kun­gen von Taxa­nen im Über­blick.

Haarausfall – typisch bei Chemotherapie

Taxa­ne brem­sen die Zell­tei­lung, vor allem jener Zel­len, die sich schnell tei­len und erneu­ern. Und das trifft nicht nur auf Krebs­zel­len, son­dern auch auf die Zel­len der Haar­fol­li­kel zu. Dies ist auch der Grund, war­um bei einer Che­mo­the­ra­pie in der Regel die Haa­re aus­fal­len. Meist lei­den nicht nur die Haa­re am Kopf, son­dern am gesam­ten Kör­per: Augen­brau­en, Scham- und Ach­sel­haa­re sowie die Wim­pern.

Män­ner kom­men (angeb­lich) mit dem Haar­aus­fall bes­ser zurecht als Frau­en, weil ein spär­li­cher Haar­wuchs oder eine Glat­ze bei ihnen gesell­schaft­lich viel mehr akzep­tiert ist. Für Frau­en sei der Kahl­kopf dage­gen eine Ent­stel­lung, so das Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­rich­tes aus dem Jahr 2015. Auch eini­ge Lan­des­ge­rich­te urteil­ten so. Des­halb bezah­len die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen Män­nern, deren Haa­re wäh­rend einer Che­mo­the­ra­pie aus­fal­len, auch kei­ne Perü­cke – eigent­lich ist das ein kla­rer Fall von Unge­rech­tig­keit und Ungleich­be­hand­lung.

Dem­nach haben Män­ner grund­sätz­lich kei­nen Anspruch auf den künst­li­chen Haar­er­satz. Nur in Aus­nah­me­fäl­len kön­nen sie auf Kos­ten­über­nah­me durch die Kas­sen hof­fen, zum Bei­spiel wenn die Kopf­haut stark ver­narbt ist. Manch­mal sind Kran­ken­kas­sen jedoch auch kulant und über­neh­men zumin­dest einen Teil der Kos­ten.

Was hilft?

Es gibt Expe­ri­men­te mit Kühl­kap­pen wäh­rend der Che­mo­the­ra­pie, wel­che die Durch­blu­tung in den Haar­wur­zeln dros­seln. Dadurch zir­ku­lie­ren gerin­ge­re Men­gen an Blut in den Haar­zel­len – und damit an Krebs­me­di­ka­men­ten. In eini­gen Stu­di­en – vor allem bei Frau­en mit Brust­krebs – konn­ten die Kühl­hau­ben star­ken Haar­aus­fall ver­hin­dern. Kühl­hau­ben sind jedoch noch kei­ne Rou­ti­ne in der Arzt­pra­xis.

Die gute Nach­richt ist: Der Haar­aus­fall ist nur vor­über­ge­hend. Nach dem Ende der Che­mo­the­ra­pie wach­sen die Haa­re wie­der nach.

Fatigue

Die Fati­gue bedeu­tet einen Zustand kör­per­li­cher, geis­ti­ger und see­li­scher Erschöp­fung, der sich auch durch aus­rei­chend Schlaf und Erho­lung nicht bes­sert. Vie­le Krebs­pa­ti­en­ten kom­men im  Lauf ihrer Erkran­kung an die­sen Punkt. Ihnen feh­len der Antrieb und die Moti­va­ti­on, sie füh­len sich müde, ener­gie- und kraft­los, obwohl sie sich weder kör­per­lich noch geis­tig ver­aus­gabt haben.

Was hilft?

Alle Behand­lun­gen bei Fati­gue lesen Sie hier »»

Übelkeit und Erbrechen

Übel­keit und Erbre­chen sind häu­fi­ge Beglei­ter einer Che­mo­the­ra­pie. Aber nicht alle Zyto­sta­ti­ka rufen die­se Sym­pto­me im glei­chen Aus­maß her­vor.

Was hilft?

Übel­keit und Erbre­chen las­sen sich gut mit Anti-Brech-Mit­teln behan­deln, soge­nann­ten Anti­eme­ti­ka. Die Medi­ka­men­te wir­ken direkt im Brech­zen­trum im Gehirn und dämp­fen sei­ne Akti­vi­tät. So las­sen sich Übel­keit und Erbre­chen meist gut in Schach hal­ten.

Hautprobleme

Die Che­mo­the­ra­pie mit Taxa­nen kann die Haut und Schleim­häu­te in Mit­lei­den­schaft zie­hen, denn auch Haut­zel­len tei­len sich rasant und sind ein (unge­woll­tes) Angriffs­ziel der Zyto­sta­ti­ka. Die Haut kann sich röten, schup­pen, jucken oder aus­trock­nen. Man­che ent­wi­ckeln einen Hau­tau­schlag, ähn­lich wie bei einer Akne.

Was hilft?

Wich­tig bei einer Che­mo­the­ra­pie ist eine gute, sanf­te Haut­pfle­ge, die die Haut nicht wei­ter stra­pa­ziert und vor Druck, Hit­ze, Feuch­tig­keit und Ver­let­zun­gen schützt. Eini­ge Tipps:

  • Lau­war­mes statt hei­ßes oder kal­tes Was­ser ver­wen­den
  • Die Haut nur abtup­fen statt tro­cken rub­beln
  • Ver­let­zun­gen ver­mei­den, etwa beim Nass­ra­sie­ren, und so Infek­tio­nen vor­beu­gen
  • Kei­ne zu enge Klei­dung und Schu­he tra­gen, die die Haut auf­rei­ben
  • Haut vor direk­tem Son­nen­licht schüt­zen, nicht ins Sola­ri­um gehen, im Frei­en licht­un­durch­läs­si­ge Klei­dung tra­gen
  • Ein­cre­men, zwei­mal täg­lich
  • Gegen Juck­reiz hilft Küh­len
  • Bei Schmer­zen sind die Wirk­stof­fe Par­acet­amol oder Ibu­pro­fen geeig­net
Nagelveränderungen

Dar­über hin­aus kann Doce­ta­xel die Nägel dun­kel ver­fär­ben. Manch­mal wer­den die Nägel brü­chig und ris­sig, bekom­men Ril­len und Fur­chen oder lösen sich vom Nagel­bett ab. Die Haut um die Nägel her­um kann sich mit Bak­te­ri­en und Pil­zen infi­zie­ren und ent­zün­den.

Was hilft?

Das Tra­gen von Kühl­hand­schu­hen wäh­rend der Che­mo­the­ra­pie schützt offen­bar die Fin­ger­nä­gel. Durch die Käl­te zie­hen sich die Blut­ge­fä­ße zusam­men. Es fließt weni­ger Blut und somit auch weni­ger des Krebs­me­di­ka­ments durch das gekühl­te Gewe­be. Auch die Fuß­nä­gel las­sen sich mit Kühl­kis­sen schüt­zen.

Veränderungen des Blutbildes

Taxa­ne beein­flus­sen die Bil­dung bestimm­ter Blut­zel­len im Kör­per. So sinkt die Anzahl an wei­ßen Blut­kör­per­chen, den Leu­ko­zy­ten. „Neu­tro­pe­nie“ ist der medi­zi­ni­sche Fach­aus­druck dafür. Dadurch sinkt die Schlag­kraft des Immun­sys­tems, was anfäl­li­ger für Bak­te­ri­en, Viren oder Pil­ze macht. Für Krebs­pa­ti­en­ten kann dies beson­ders gefähr­lich wer­den. Des­halb fer­ti­gen Ärz­te vor der Behand­lung mit einer Che­mo­the­ra­pie immer ein Blut­bild an und prü­fen die Anzahl der Leu­ko­zy­ten. Auch im Anschluss an die Behand­lung kon­trol­lie­ren Onko­lo­gen die­se regel­mä­ßig.

Dane­ben lässt die Che­mo­the­ra­pie auch die Anzahl der roten Blut­kör­per­chen (Ery­thro­zy­ten) und der Blut­plätt­chen (Throm­bo­zy­ten) sin­ken. Ery­thro­zy­ten sind für den Trans­port von Sauer­stoff in die Orga­ne und Gewe­be wich­tig, Blut­plätt­chen für die Blut­ge­rin­nung. Blut­ar­mut (Anämie) und ein Man­gel an Blut­plätt­chen (Throm­bo­zy­to­pe­nie) sind die Fol­gen.

Was hilft?

  • Manch­mal set­zen Ärz­te bei Blut­ar­mut beson­de­re Medi­ka­men­te ein, um die Bil­dung von Blut­zel­len zu sti­mu­lie­ren (blut­bil­den­den Mit­tel).
  • Arz­nei­en mit Wachs­tums­fak­to­ren hel­fen, einem Man­gel an wei­ßen Blut­kör­per­chen vor­zu­beu­gen. Sie kur­beln die Bil­dung wei­ßer Blut­zel­len an.
  • Sind die Blut­wer­te jedoch zu nied­rig, müs­sen Ärz­te manch­mal die Che­mo­the­ra­pie unter­bre­chen, den nächs­ten Zyklus ver­schie­ben oder die Dosis der Zyto­sta­ti­ka ver­rin­gern.
Nervenschäden

Taxa­ne kön­nen die Ner­ven angrei­fen und schä­di­gen, vor allem an den Hän­den und Füßen. Medi­zi­nisch hei­ßen die Ner­ven­schä­den „Neu­ro­pa­thie“. So kön­nen Miss­emp­fin­dun­gen wie Krib­beln oder Amei­sen­lau­fen, Taub­heits­ge­füh­le, Stö­run­gen des Fein­ge­fühls oder Ner­ven­schmer­zen in den Armen und Bei­nen auf­tre­ten. Man­che füh­len sich auch beim Gehen unsi­cher.

Oft sind die Ner­ven­schä­den mild aus­ge­prägt oder bes­sern sich nach dem Ende der Che­mo­the­ra­pie wie­der. Bei star­ken Schä­den an den Ner­ven, müs­sen Ärz­te manch­mal die Behand­lung abbre­chen.

Probleme im Verdauungstrakt

Taxen grei­fen die Schleim­häu­te in Mund, Spei­se­röh­re, Magen und Darm an. Eine Che­mo­the­ra­pie mit Doce­ta­xel kann mit ver­schie­dens­ten Beschwer­den im Ver­dau­ungs­trakt ver­bun­den sein: Durch­fall, Ver­stop­fung, Bauch­schmer­zen oder Magen­schleim­haut­ent­zün­dung (Gas­tri­tis). Dage­gen gibt es ver­schie­dens­te Medi­ka­men­te. Mund­spü­lun­gen mit ent­zün­dungs­hem­men­den Wirk­stof­fen kön­nen die Ent­zün­dun­gen lin­dern.

Weitere Nebenwirkungen der Chemotherapie

Man­che Krebs­pa­ti­en­ten erle­ben eine Über­emp­find­lich­keits­re­ak­ti­on (all­er­gi­sche Reak­ti­on), bei der sich die Atem­we­ge ver­en­gen, Atem­be­schwer­den auf­tre­ten, die Haut rötet und der Blut­druck abfällt. Auch sind sie anfäl­li­ger für Infek­tio­nen. Die­se Neben­wir­kun­gen las­sen sich gut behan­deln und klin­gen nach der Che­mo­the­ra­pie wie­der ab.

Eine Che­mo­the­ra­pie ist sicher für die meis­ten kein „Spa­zier­gang“. Doch wie aus­ge­prägt die Neben­wir­kun­gen sind, ist von Mensch zu Mensch sehr unter­schied­lich. Sie hän­gen auch von der Dosie­rung und den ein­ge­setz­ten Wirk­stof­fen ab. Nicht alle Zyto­sta­ti­ka füh­ren zu schwe­ren Neben­wir­kun­gen. Und in vie­len Fäl­len klin­gen sie nach dem Ende der Che­mo­the­ra­pie wie­der ab.

Quellen

Datum: 22.5.2019

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