Kryokonservierung – Vater werden trotz Prostatakrebs

Pro­stat­krebs betrifft auch jün­ge­re Män­ner, die sich viel­leicht noch (mehr) Kin­der wün­schen. Doch man­che Krebs­be­hand­lun­gen schä­di­gen die Samen­zel­len. Die Kryo­kon­ser­vie­rung – das Ein­frie­ren der Samen­zel­len – ermög­licht es Män­nern, spä­ter doch noch Väter zu wer­den. Von Ingrid Mül­ler

Man­che Män­ner mit Pro­sta­ta­krebs müs­sen sich einer Krebs­be­hand­lung unter­zie­hen, wel­che die Frucht­bar­keit ein­schränkt oder ganz ver­sie­gen lässt. Dazu gehö­ren zum Bei­spiel die Che­mo­the­ra­pie oder Bestrah­lung. Nicht nur die Krebs­zel­len, son­dern auch die Sper­mi­en kön­nen dadurch Scha­den neh­men. Auch eine Hor­mon­the­ra­pie kann die Frucht­bar­keit eines Man­nes ein­schrän­ken.

Was ist eine Kryokonservierung?

Die Kryo­kon­ser­vie­rung bie­tet Män­nern die Mög­lich­keit, auch nach einer Krebs­the­ra­pie noch Kin­der zu zeu­gen und eine Fami­lie zu grün­den. Dabei gewin­nen Ärz­te vor der Krebs­be­hand­lung intak­te Sper­mi­en aus dem Eja­ku­lat oder Hoden­ge­we­be und frie­ren sie anschlie­ßend ein. Bei der Kryo­kon­ser­vie­rung kommt flüs­si­ger Stick­stoff mit ‑196°C zum Ein­satz. Bei einem spä­te­ren Kin­der­wunsch tau­en Labor­ärz­te das Sper­ma wie­der auf und füh­ren eine künst­li­che Befruch­tung durch. So kann die Part­ne­rin schwan­ger – und der betrof­fe­ne Mann Vater wer­den.

Schon gewusst?
  • Im Eja­ku­lat sind etwa 250 Mil­lio­nen Sper­mi­en ent­hal­ten. Exper­ten haben aus­ge­rech­net, dass unge­fähr 50 Pro­zent der Sper­mi­en die Kryo­kon­ser­vie­rung über­le­ben – genü­gend also, um spä­ter im Labor Eizel­len zu befruch­ten und eine Schwan­ger­schaft zu ermög­li­chen.
  • Die Kryo­kon­ser­vie­rung ist ein eta­blier­tes Ver­fah­ren, dass Ärz­te schon seit Jahr­zehn­ten ein­set­zen. Alle In-Vitro-Fer­ti­li­sa­ti­ons (IVF)-Zentren sowie Andro­lo­gi­sche Zen­tren füh­ren es durch.

Prostatakrebs trifft auch jüngere Männer

Pro­sta­ta­krebs tritt zwar meist in höhe­rem Lebens­al­ter auf – die Mehr­zahl der Män­ner ist 70 Jah­re und älter, wenn sie die Dia­gno­se „Pro­sta­ta­krebs“ bekom­men. Für die meis­ten ist die Fami­li­en­pla­nung dann abge­schlos­sen. Den­noch gibt es auch jün­ge­re Män­ner, die die­se Krebs­art erwischt. Und die­se wün­schen sich viel­leicht eine Fami­lie und (noch wei­te­re) Kin­der. Exper­ten haben aus­ge­rech­net, dass rund ein Pro­zent der Pro­sta­ta­krebs­pa­ti­en­ten jün­ger als 50 Jah­re ist. Meist spie­len hier die Gene und Schä­den am Erb­gut (DNA) eine beson­de­re Rol­le.

Für die­se Män­ner ist die Kryo­kon­ser­vie­rung eine Lösung bei even­tu­el­lem Kin­der­wunsch. Es gibt nur ein klei­nes Zeit­fens­ter für das Ein­frie­ren des Sper­mas, bevor die Krebs­the­ra­pie beginnt. Spre­chen Sie daher zeit­nah mit Ihrem behan­deln­den Arzt über die Mög­lich­keit der Kryo­kon­ser­vie­rung. Info­mie­ren Sie sich aus­rei­chend und las­sen Sie sich gut bera­ten. Man­che Män­ner haben zwar zum Zeit­punkt der Krebs­dia­gno­se kei­nen Kin­der­wunsch, aber das kann sich spä­ter wie­der ändern.

Kryokonservierung – der Ablauf Schritt für Schritt

Meist erhal­ten Män­ner mit Pro­sta­ta­krebs, die sich einer Krebs­be­hand­lung unter­zie­hen müs­sen, schnell einen Ter­min für die Kryo­kon­ser­vie­rung. Der Ablauf lässt sich etwa so beschrei­ben:

  • Das Eja­ku­lat kön­nen Sie ent­we­der in der Arzt­pra­xis gewin­nen oder Sie brin­gen es von zuhau­se mit. Dann benö­ti­gen Sie aller­dings einen spe­zi­el­len Pro­ben­be­cher dafür.
  • Ärz­te neh­men Blut ab und ana­ly­sie­ren es auf bestimm­te Infek­ti­ons­krank­hei­ten wie Hepa­ti­tis C, Hepa­ti­tis D und HIV/Aids. Die Tests müs­sen aktu­ell (maxi­mal drei Mona­te alt) sein.
  • Labor­ärz­te erstel­len zunächst ein Sper­mio­gramm. Die­ses lässt Rück­schlüs­se über die Anzahl, Form und Beweg­lich­keit der Sper­mi­en zu.
  • Dann ver­men­gen Labor­ärz­te das Sper­ma mit einem Stoff, der als Gefrier­schutz dient. Anschlie­ßend wird es in einem Behäl­ter mit flüs­si­gem Stick­stoff bei ‑196°C ein­ge­fro­ren.
  • Die Kryo­kon­ser­vie­rung und Lage­rung geschieht in Spe­zi­al­la­bors, die bestimm­te Bedin­gun­gen und Stan­dards erfül­len müs­se. Es gibt zudem stren­ge Sicher­heits­vor­keh­run­gen, sodass ein Ver­tau­schen des Sper­mas prak­tisch aus­ge­schlos­sen ist.

Wenn Spermien fehlen – Hodengewebe einfrieren

Las­sen sich kei­ne Samen­zel­len im Eja­ku­lat fin­den (Azoo­sper­mie), ist die Ent­nah­me von Sper­mi­en aus dem Hoden­ge­we­be eine Mög­lich­keit. Ärz­te frie­ren dann das Hoden­ge­we­be statt der Sper­mi­en ein. Sie müs­sen sich dafür einem klei­nen, ambu­lan­ten chir­ur­gi­schen
Ein­griff unter­zie­hen, der mini­mal-inva­siv geschieht („Schlüs­sel­loch-Chir­ur­gie).

Es gibt zwei Möglichkeiten:
  • Ärz­te gewin­nen die Sper­mi­en aus dem Hoden. Tes­ti­ku­lä­re Sper­ma­to­zo­en­ex­trak­ti­on, abge­kürzt TESE, ist der Fach­be­griff dafür.
  • Die Ent­nah­me der Sper­mi­en aus dem Neben­ho­den heißt MESA (Mikro­chir­ur­gi­sche Epididy­ma­le Sper­ma­to­zo­en­aspi­ra­ti­on).

Weil sich im ent­nom­me­nen Hoden­ge­we­be deut­lich weni­ger Sper­mi­en befin­den, ist spä­ter nach dem Auf­tau­en eine beson­de­re Form der künst­li­chen Befruch­tung nötig, die Intra­zy­to­plas­ma­ti­sche Sper­mi­en­in­jek­ti­on (ICSI).

Kryokonservierung – wie lange ist tiefgekühltes Sperma haltbar?

Das tief­ge­kühl­te Sper­ma ist nahe­zu unbe­grenzt halt­bar. Es lässt sich noch Jah­re oder sogar Jahr­zehn­te spä­ter für eine künst­li­che Befruch­tung ver­wen­den. Unter­su­chun­gen haben nach­ge­wie­sen, dass die Qua­li­tät der Sper­mi­en auch noch nach bis zu 30 Jah­ren vor­han­den ist.

Man­che Men­schen befürch­ten, dass sich das Erb­gut (die DNA) der Sper­mi­en auf­grund der nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren ver­än­dert. For­scher haben jedoch her­aus­ge­fun­den, dass die Kryo­kon­ser­vie­rung das Risi­ko für eine Fehl­bil­dung des Embry­os bei einer spä­te­ren Schwan­ger­schaft nicht erhöht. Die Risi­ken sind unge­fähr mit jenen bei einer natür­li­chen Zeu­gung ver­gleich­bar.

Kryokonservierung – Kosten und wer hat einen Anspruch?

Die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen über­neh­men zukünf­tig die Kos­ten für die Kryo­kon­ser­vie­rung von Sper­mi­en (und Eizel­len bei Frau­en) – unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen. So sol­len sich Män­ner nach einer Behand­lung, wel­che die Samen­zel­len schä­digt, doch noch einen mög­li­chen Kin­der­wunsch erfül­len und selbst Väter wer­den kön­nen. Grund­sätz­lich kommt die Kryo­kon­ser­vie­rung in fol­gen­den Fäl­len in Fra­ge:

  • ope­ra­ti­ve Ent­fer­nung der Keim­drü­sen
  • Strah­len­the­ra­pie, bei der eine Schä­di­gung der Keim­drü­sen zu erwar­ten ist
  • Anwen­dung poten­ti­ell frucht­bar­keits­schä­di­gen­der Medi­ka­men­te, etwa eine Che­mo­the­ra­pie

Die Ent­schei­dung, ob eine Behand­lung poten­zi­ell keim­zell­schä­di­gend ist und Betrof­fe­ne somit einen Anspruch auf die Kryo­kon­ser­vie­rung haben, liegt bei einem Fach­arzt oder einer Fach­ärz­tin.

Kryokonservierung – bis zu welchem Alter?

Die Grund­la­ge für die Über­nah­me der Kos­ten der Kryo­kon­ser­vie­rung ist das Termin­ser­vice- und Ver­sor­gungs­ge­setz (TSVG). Der Gemein­sa­me Bun­des­aus­schuss (G‑BA) hat den Anspruch auf die Kryo­kon­ser­vie­rung von Keim­zel­len und Keim­zell­ge­we­be für eine spä­te­re Frucht­bar­keits­be­hand­lung genau­er in einer Richt­li­nie beschrie­ben. Einen Anspruch auf die Kryo­kon­ser­vie­rung haben:

  • Män­ner bis 50 Jah­re (Frau­en bis 40 Jah­re)
  • Kin­der und Jugend­li­che (es gibt kei­ne unte­re Alters­gren­ze)

Damit Betrof­fe­ne die Kryo­kon­ser­vie­rung mög­lichst zügig in Anspruch neh­men kön­nen, hat der G‑BA ein zwei­stu­fi­ges Ver­fah­ren fest­ge­legt:

  • Schritt eins umfasst Rege­lun­gen zur Kryo­kon­ser­vie­rung von Ei- und Samen­zel­len, ein­schließ­lich der tes­ti­ku­lä­ren Sper­mien­ex­trak­ti­on (TESE) – die­se Ver­fah­ren gel­ten als eta­bliert und stan­dar­di­siert.
  • Im zwei­ten Schritt bera­ten die Exper­ten die Kryo­kon­ser­vie­rung von Keim­zel­len­ge­we­be – hier sei die Erkennt­nis­la­ge noch nicht sicher, so der G‑BA.

Kryokonservierung: Kosten

Die Kos­ten der Kryo­kon­ser­vie­rung set­zen sich so zusam­men, kön­nen jedoch zwi­schen den Insti­tu­tio­nen und Labo­ren vari­ie­ren:

  • Bera­tung: Die G‑BA-Richt­li­nie sieht vor, dass sich Betrof­fe­ne umfas­send bera­ten las­sen sol­len. Für Män­ner ist ein Fach­arzt mit der Zusatz­wei­terbil­dung Andro­lo­gie der rich­ti­ge Ansprech­part­ner. Er muss alle Maß­nah­men anbie­ten, die in der Richt­li­nie genannt sind.
  • Behand­lung - Ent­nah­me der Sper­mi­en
  • Labor­kos­ten der Kryo­kon­ser­vie­rung ein­schließ­lich der dafür erfor­der­li­chen Tech­no­lo­gie
  • Lang­fri­si­ge Lage­rung des Keim­zel­len-Depots

Die Kos­ten für die Kryo­kon­ser­vie­rung und Lage­rung für ein Jahr belau­fen sich unge­fähr auf 500 Euro. Für die Lage­rung für jedes wei­te­re Jahr fal­len rund 300 Euro an.

Übergangsregelung, bis das Gesetz in Kraft tritt

Für Betrof­fe­ne, die auf­grund einer Erkran­kung und der Behand­lung bereits eine Kryo­kon­ser­vie­rung haben vor­neh­men las­sen oder die­se bereits begon­nen haben, gibt es eine Über­gangs­re­ge­lung. Ab dem Tag, an dem die Ver­gü­tungs­re­ge­lun­gen in Kraft tre­ten, besteht ein Anspruch auf Kryo­kon­ser­vie­rung und die dazu­ge­hö­ri­gen medi­zi­ni­schen Maß­nah­men.

Der Beschluss des G‑BA tritt näm­lich erst in Kraft, wenn das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit ihn nicht bean­stan­det und im Bun­des­an­zei­ger ver­öf­fent­licht hat. Die Leis­tun­gen kön­nen Ärz­te erbrin­gen, nach­dem der Bewer­tungs­aus­schuss die Höhe der Ver­gü­tung gere­gelt hat.

Adressen und Hilfe bei (Prostata)Krebs und Kinderwusch

Fer­ti­pro­tekt ist eine Platt­form, bei der Onko­lo­gen und Repro­duk­ti­ons­me­di­zi­ner eng zusam­men­ar­bei­ten. Sie sam­meln und ana­ly­sie­ren zudem kon­ti­nu­ier­lich Behand­lungs­da­ten. Ziel ist es, Men­schen mit ver­schie­de­nen Krebs­ar­ten indi­vi­du­ell und maß­ge­schnei­dert zu frucht­bar­keits­er­hal­ten­den Maß­nah­men zu bera­ten und Behand­lun­gen auf dem neu­es­ten Stand der Medi­zin durch­zu­füh­ren.

Zum Netz­werk gehö­ren ver­schie­de­ne Ein­rich­tun­gen wie Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken, Kran­ken­häu­ser und pri­va­te Kin­der­wun­sch­zen­tren, die ent­spre­chen­de Stan­dards erfül­len. Adres­sen in Ihrem Wohn­um­feld fin­den Sie auf www.fertiprotekt.com. Auch wenn Sie zum Zeit­punkt der Krebs­dia­gno­se noch Bera­tungs­be­darf haben, fin­den Sie auf der Web­site die rich­ti­gen Ansprech­part­ner.

Bei einer Erek­ti­len Dys­funk­ti­on, etwa nach der Pro­sta­ta­krebs-The­ra­pie, fin­den Sie Rat und Hil­fe auf fol­gen­den Web­sites:

Quellen

• Deut­sche Krebs­hil­fe, https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/haeufige-krebsarten/prostatakrebs/ (Abruf: 10.12.2020)
• Deut­sches Krebs­for­schungs­zen­trum (DKFZ),
• https://www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/2019/news036-kassenleistung-einfrieren-von-ei-und-samenzellen-bei-krebs.php (Abruf: 10.12.2020)
• Fer­ti­pro­tekt – Netz­werk für fer­ti­li­täts­pro­tek­ti­ve Maß­nah­men, https://fertiprotekt.com/kryokonservierung-von (Abruf: 10.12.2020)
• Kas­sen­ärzt­li­che Bun­des­ver­ei­ni­gung (KBV), https://www.kbv.de/html/1150_47202.php(Abruf: 10.12.2020)
• Gemein­sa­mer Bun­des­aus­schuss (G‑BA): Richt­li­nie zur Kryo­kon­ser­vie­rung von Ei- oder Samen­zel­len oder Keim­zell­ge­we­be sowie ent­spre­chen­de medi­zi­ni­sche Maß­nah­men wegen keim­zell­schä­di­gen­der The­ra­pie, Erst­fas­sung, 16.07.2020 https://www.g‑ba.de/beschluesse/4393/ und https://www.g‑ba.de/presse/pressemitteilungen/878/ (Abruf: 10.12.2020)

Datum: 17.12.2020

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