Outdoor against Cancer und Prostata Hilfe Deutschland – wir kooperieren!

Bewe­gung und Sport sind gut für Kör­per, Geist und See­le – auch bei einer Krebs­er­kran­kung. Des­halb koope­rie­ren die Orga­ni­sa­ti­on Out­door against Can­cer (OAC) und die Pro­sta­ta Hil­fe Deutsch­land zukünf­tig. Ob Berg­stei­gen oder Segeln – infor­mie­ren und mit­ma­chen! Von Ingrid Mül­ler

Bewe­gung und Sport stär­ken Herz und Kreis­lauf, die Mus­keln und Kno­chen oder ver­trei­ben Stim­mungs­tiefs. Kör­per­li­che Akti­vi­tät kann bis zu einem gewis­sen Maß vor Krebs schüt­zen, aber auch Krebs­pa­ti­en­ten pro­fi­tie­ren davon. Unzäh­li­ge Stu­di­en haben die posi­ti­ven Effek­te von Bewe­gung bei Krebs nach­ge­wie­sen. Und so emp­feh­len Exper­ten heu­te, bei einer Krebs­er­kran­kung auf kei­nen Fall kör­per­lich inak­tiv zu sein. Bewe­gung wirkt sich zum Bei­spiel posi­tiv auf eine Fati­gue, Ängs­te, Depres­sio­nen und die Lebens­freu­de aus. Vie­le Grün­de also, war­um die der Pro­sta­ta Hil­fe Deutsch­land (PHD) ab sofort mit Orga­ni­sa­ti­on Out­door against Can­cer (OAC) koope­riert.

Oft ist eine Krebs­er­kran­kung ein Weck­ruf, um Neu­es in sein Leben hin­ein­zu­las­sen, zum Bei­spiel Bewe­gung und Sport.

Dr. Knut Mül­ler

Pro­sta­ta Hil­fe Deutsch­land

Wir wol­len Män­ner zur Krebs­vor­sor­ge und Früh­erken­nung beim Arzt moti­vie­ren. Aber auch Bewe­gung und Sport besit­zen einen gro­ßen Nut­zen – sowohl in der Krebs­prä­ven­ti­on als auch in der Pha­se nach einer Krebs­er­kran­kung“, sagt Dr. Knut Mül­ler, Mit­grün­der der PHD. Und hier­für mache OAC ganz kon­kre­te, nie­der­schwel­li­ge Ange­bo­te. „Das begeis­tert uns und wir freu­en dar­auf, zukünf­tig – sozu­sa­gen aus ers­ter Hand- dar­über noch mehr infor­mie­ren zu kön­nen“, erklärt Mül­ler.

Interview mit Petra Thaller, OAC

Prostata Hilfe Deutschland: Foto von Petra ThallerWir spra­chen mit Petra Thal­ler, Grün­de­rin der Initia­ti­ve Out­door against Can­cer (OAC), war­um das Berg­wan­dern so schön ist und war­um man dort oben einen ande­ren Blick auf die Welt bekommt.

OAC: Schwerpunkt liegt auf dem Leben

OAC ist eine non-pro­fit-Orga­ni­sa­ti­on mit Sitz in Mün­chen, die sich für eine gesün­de­re Gesell­schaft stark macht. „Unser Fokus liegt auf dem Leben und nicht auf der Krank­heit“, erklärt die Grün­de­rin Petra Thal­ler. OAC setzt sich nicht nur für eine bes­se­re Rege­ne­ra­ti­on nach einer Krebs­er­kran­kung ein, son­dern auch für die Krebs­prä­ven­ti­on.

Die Orga­ni­sa­ti­on bie­tet kos­ten­lo­se oder kos­ten­güns­ti­ge Out­door- und Sport­ak­ti­vi­tä­ten für Krebs­pa­ti­en­ten sowie deren Fami­li­en und Freun­de an – von Berg­wan­dern bis Segeln. Inter­es­sier­te kön­nen auch schon wäh­rend ihrer Krebs­be­hand­lun­gen teil­neh­men und so die Neben­wir­kun­gen ver­rin­gern. OaC-Grün­de­rin Petra Thal­ler, selbst ambi­tio­nier­te Berg­sport­le­rin, sagt: „Sport und Bewe­gung kön­nen Krebs­pa­ti­en­ten aus der Kri­se und über den Berg hel­fen.“

Der wich­tigs­te Schritt ist der vor die Haus­tü­re.

Petra Thal­ler

Out­door against Can­cer

Niemand muss Profisportler sein

Zu den Trai­nings im Frei­en kann jeder kom­men: Ehe- und Lebens­part­ner, Kin­der oder Freun­de. Beson­de­re Teil­nah­me­kri­te­ri­en gibt es nicht. Auch muss nie­mand sich als Krebs­pa­ti­ent outen oder Pro­fi­sport­ler sein – Ein­stei­ger sind eben­falls will­kom­men. „Wir fra­gen ein­fach nur: ‚Wir gehen raus, magst mit‘?“, sagt Petra Thal­ler. OAC- Ver­an­stal­tung gibt es inzwi­schen in vie­len euro­päi­schen Län­dern, zum Bei­spiel Deutsch­land, Öster­reich, Ita­li­en oder Grie­chen­land.

OAC – alle Infos

Outdoor against Cancer LogoAlle Infor­ma­tio­nen über die Initia­ti­ve Out­door against Can­cer (OAC), die Trai­nings, nächs­ten Ter­mi­ne fürs Berg­stei­gen und Segeln und wie Sie Trai­ner wer­den fin­den Sie auf die­ser Web­sei­te.

PHD: Unabhängige Informationen –  Selbstbestimmtheit fördern

Die Pro­sta­ta Hil­fe Deutsch­land (PHD) ist eine gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­ti­on mit Sitz in Würz­burg. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Vor­sor­ge­be­reit­schaft der rund 17 Mil­lio­nen Män­ner über 45 Jah­ren in Deutsch­land zu erhö­hen. Außer­dem will sie die Gesund­heits­kom­pe­tenz der Män­ner und ihrer Ange­hö­ri­gen beim The­ma Pro­sta­ta­gesund­heit und Pro­sta­ta­krebs ver­bes­sern. So will die PHD zu einer Reduk­ti­on der Ster­be­ra­te von Män­nern bei­tra­gen.

Män­ner sol­len in der Lage sein, als mün­di­ge Pati­en­ten Ver­ant­wor­tung für ihre Gesund­heit zu über­neh­men und gemein­sam mit ihrem Arzt die für sie „rich­ti­gen“ Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Dafür ent­wi­ckelt die PHD umfas­sen­de, unab­hän­gi­ge, medi­zi­nisch fun­dier­te und aktu­el­le digi­ta­le Rat­ge­ber­an­ge­bo­te mit dem Pati­en­ten­nut­zen als Leit­mo­tiv – immer aus Sicht des Pati­en­ten und des Medi­zi­ners.

Datum: 16.12.2019

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